Die Fakten: Seit 2022 gibt es bei SRF eine sogenannte «Diversitäts-Checkliste». Wer Film- oder Serienprojekte realisieren will, muss Auskunft darüber geben,
- ob in der geplanten Produktion Themen wie Migration oder «People of Color» behandelt werden,
- ob «unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen» in den dargestellten Charakteren vorkommen und
- ob nicht-heterosexuelle oder nicht-binäre Menschen im Team mitarbeiten.
Warum das wichtig ist: Der Bund subventioniert die Schweizer Filmwirtschaft mit 46 Millionen Franken pro Jahr. Diese Gelder sollen gerecht verteilt werden und nicht wegen zu weniger nicht-binärer Crewmitglieder zurückgehalten werden.
- SRF begründet seine Diversitätsforderungen mit dem Vielfaltsgebot in den publizistischen Leitlinien. Laut Bundesgericht dient das Vielfaltsgebot jedoch der «Sicherung des Meinungspluralismus».


