Wärmepumpen: Verkaufszahlen rückläufig
Die Fakten: Letztes Jahr wurden in den wichtigsten 14 europäischen Ländern insgesamt fast fünf Prozent weniger Wärmepumpen abgesetzt.
- Das hat die Europäische Vereinigung für Wärmepumpen (EHPA) mitgeteilt.
Warum das wichtig ist: Der Ersatz fossiler Heizungen durch Wärmepumpen ist entscheidend, wenn Europa bis 2050 klimaneutral werden will.
- Um das Netto-Null-Ziel zu erreichen, müsste der Absatz von Wärmepumpen jetzt steil nach oben gehen.
- Dass das Gegenteil der Fall ist, ist für die angestrebte Dekarbonisierung im Wärmebereich ein verheerendes Zeichen.
O-Ton: «Die Wärmepumpen-Branche ist mit stürmischem Wetter konfrontiert, und es braucht alle Hände an Deck.»
Thomas Nowak, Generalsekretär der European Heat Pump Association (EHPA)
In Zahlen: Der Verkauf von Wärmepumpen in den 14 EHPA-Ländern ist letztes Jahr um 4,7 Prozent auf 2,64 Millionen Stück zurückgegangen. Auf diese 14 Ländern entfallen rund 90 Prozent des europäischen Marktes.
- Zuvor ist der Absatz von Wärmepumpen während zehn Jahren stets gestiegen, 2022 sogar besonders stark.
Wer es genauer wissen will: Lesen Sie den Beitrag von Alex Reichmuth im «Nebelspalter».
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SRF-Arena den EU-Rahmenverträgen: Viele Plattitüden

Die Fakten: Die Nationalräte Elisabeth Schneider-Schneiter (Mitte, BL) und Fabian Molina (SP, ZH), Magdalena Martullo-Blocher (SVP/GR) und Ständerat Matthias Michel (FDP, ZG) debattierten am Freitag in der Arena über die EU-Rahmenverträge.
- Unter den Befürwortern sind es nicht die Schwergewichte der Parteien, die halten sich wohlweislich zurück.
- Einer Debatte über die Kernpunkte der Rahmenverträge weichen sie aus. Befürworter bringen vor allem oberflächliche Plattitüden.
O-Ton Fabian Molina: «Der bilaterale Weg hat zwei Flügel, die wirtschaftliche Öffnung und die flankierenden Massnahmen. Wenn man die wirtschaftliche Öffnung ausbaut, dann muss man auch die flankierenden Massnahmen ausbauen.»
Warum das wichtig ist: Heute beginnen die Verhandlungen über die Rahmenverträge. Vieles hat die Schweiz der EU bereits zugestanden.
- Verbände und Parteien verlangen jedoch zahlreiche Verbesserungen und Präzisierungen
Wer es genauer wissen will: Lesen Sie den Beitrag von Dominik Feusi im «Nebelspalter».
Das neue CO₂-Gesetz ist ziemlich zahnlos

Die Fakten: Das Parlament hat diese Woche das neue CO₂-Gesetz fertig beraten. Am Ende hat sich der Ständerat auf der ganzen Linie durchgesetzt und Abschwächungen erreicht.
Warum das wichtig ist: Mit dem Gesetz will die Schweiz ihren Ausstoss an Klimagasen bis 2030 auf die Hälfte verglichen zu 1990 senken. Zu diesem Ziel hat sich das Land im Klimaabkommen von Paris verpflichtet.
- Nachdem 2021 eine erste Version des CO₂-Gesetzes an der Urne gescheitert ist, soll es nun die neue Fassung richten. Diese setzt vor allem auf Subventionen statt auf Abgaben.
Wer es genauer wissen will: Lesen Sie den Beitrag von Alex Reichmuth im «Nebelspalter».
Kolumne: Der AHV-Fonds droht auszubluten

Die Fakten: «Nebelspalter»-Kolumnist Peter Morf wagt eine Prognose: Die Finanzierung der 13. AHV-Rente wird nicht rechtzeitig beschlossen.
- Weil die Mehrausgaben aber bereits verbindlich beschlossen sind, werde der AHV-Fonds abgebaut.
Warum das wichtig ist: Das Schweizer Stimmvolk hat die Ausrichtung einer 13. AHV-Rente an alle Rentner anfangs März deutlich gutgeheissen. Die Rente muss ab 2026 ausbezahlt werden.
- Die Zusatzkosten für den Sozialausbau belaufen sich geschätzt auf gut vier Milliarden Franken im ersten Jahr.
- Danach werden die Kosten wegen der zunehmenden Anzahl Rentner kontinuierlich steigen.
Wer es genauer wissen will: Lesen Sie die Kolumne von Peter Morf im «Nebelspalter».
Bildquellen
Wärmepumpe. Keystone
SRF-Arena. Screenshot
Sommaruga/Rösti. Keystone
13. AHV-Rente. Keystone
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