WM in Katar: Die Propaganda mit den 6500 Toten

WM in Katar: Die Propaganda mit den 6500 Toten

Tausende Arbeitsmigranten sollen im Wüstenstaat wegen miserabler Bedingungen ums Leben gekommen sein. Die Zahl der Toten sorgt für Proteststürme und Boykottaufrufe gegen den Austragungsort der Fussball-WM 2022. Ein nüchterner Blick auf die Statistik zeigt aber: Es besteht kaum Grund für Aufregung.

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von Alex Reichmuth am 26.11.2021, 05:00 Uhr
Nur drei tödliche Arbeitsunfälle: Stadionbau in Katar. Bild: Keystone
Nur drei tödliche Arbeitsunfälle: Stadionbau in Katar. Bild: Keystone
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Am krassesten drückte es der Schriftsteller Jürg Halter aus. Die Schweizer Nationalmannschaft habe sich für ein Turnier in einem Land qualifiziert, das «bereits über 6500 Menschen hat verrecken lassen», twitterte er kurz nach dem Fussball-Sieg über Bulgarien. Schon früher klagte die Pendlerzeitung «20 Minuten» die angeblichen 6500 Todesfälle an, die es seit der Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaft vor elf Jahren an Katar gegeben haben soll. Es handle sich um eine «schockierende Zahl». Auch die

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