Das ist passiert: Am 27. Februar hat Jürg Lauber, Präsident des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen, eine Sitzung zu den besetzten palästinensischen Gebieten geleitet. Während eines «interaktiven Dialogs» unterbrach er die Videobotschaft von Anne Bayefsky, Direktorin des Touro Institute on Human Rights and the Holocaust. Wie die NZZ berichtet, wurde dies nun von Elise Stefanik, der von US-Präsident Donald Trump eingesetzten UN-Botschafterin, als «absolute Schande» kritisiert.

Verkörpert die Distanz zwischen der Uno-Blase und der helvetischen Realität: Der Schweizer Diplomat Jürg Lauber und Präsident des Uno-Menschenrechtsrats. Bild: Keystone/eigene Montage