Bundeshaus-Insider zu den Beratungsmandaten im VBS

Der Nationalrat will eine «Lex Hauser-Süess»

In der Kritik: Der Nationalrat beauftragt den Bundesrat, externe Beratungsmandate wie jenes von Amherd-Beraterin Brigitte Hauser-Süess (links) zu überprüfen. Bild: Keystone
In der Kritik: Der Nationalrat beauftragt den Bundesrat, externe Beratungsmandate wie jenes von Amherd-Beraterin Brigitte Hauser-Süess (links) zu überprüfen. Bild: Keystone

Die Fakten: Der Nationalrat will die externen Beratungsmandate im Verteidigungsdepartement VBS überprüfen lassen. Ziel des entsprechenden Vorstosses ist es, die Vergabe von Beratungsmandaten im VBS transparenter und effizienter zu gestalten. Einzig die Mitte-Fraktion hat sich gegen die Motion ausgesprochen.

Warum das wichtig ist: Die Motion ist eine direkte Reaktion auf die Kontroverse um das Beratermandat von Brigitte Hauser-Süess. Sie war langjährige Mitarbeiterin von Mitte-Bundesrätin Viola Amherd, der abtretenden VBS-Vorsteherin. 

  • Nach ihrer Pensionierung erhielt Hauser-Süess während dreier Monate einen Beratervertrag mit einem Tagessatz von 1140 Franken. Dies führte zu heftigen Diskussionen über die Vergabepraxis von Beratermandaten im VBS.