Die Fakten:
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Die EU verlangt in einer neuen Sorgfaltspflichten-Richtlinie von grossen Unternehmen noch mehr Berichte zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in ihrer gesamten Lieferkette.
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Firmen sollen haftbar sein und von einer staatlichen Behörde beaufsichtigt werden. Ob und wie das in den Mitgliedstaaten umgesetzt wird, ist allerdings offen.
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Die Bundesverwaltung lobbyiert für eine vollständige Übernahme der Richtlinie.
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Die Reaktionen im Parlament fallen unterschiedlich aus: Vertreter der SVP wehren sich gegen die Bürokratie und fordern den Verzicht auf die Umsetzung. FDP und Mitte sind für eine pragmatische Umsetzung und machen geltend, es gäbe keine andere Wahl.
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Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse betont, die Schweiz müsse ihre «Eigenständigkeit bewahren» und «die Entwicklungen in der EU kritisch hinterfragen.»
