Nationalratspräsident und ehemaliger EFTA-Gerichtspräsident im Schlagabtausch

Fremde Richter in den Rahmenverträgen? Ja, sagt Baudenbacher – «Vielleicht», sagt Nussbaumer

Mit Eric Nussbaumer und Carl Baudenbacher treffen zwei der kompetentesten und prominentesten Befürworter bzw. Kritiker des Vertragspakets aufeinander. Bild: Keystone/eigene Montage
Mit Eric Nussbaumer und Carl Baudenbacher treffen zwei der kompetentesten und prominentesten Befürworter bzw. Kritiker des Vertragspakets aufeinander. Bild: Keystone/eigene Montage

Die Fakten: Nationalratspräsident Eric Nussbaumer und der ehemalige Präsident des EFTA-Gerichtshofs, Carl Baudenbacher, liefern sich einen Schlagabtausch über die institutionellen Elemente in den Rahmenverträgen mit der EU.

  • Nussbaumer argumentiert, das gemeinsame Schiedsgericht habe weitreichende Entscheidungskompetenzen, etwa bei der Frage, welches Recht die Schweiz dynamisch übernehmen müsse.

  • Baudenbacher hält dagegen, das Schiedsgericht sei ein reines Hilfsorgan des EuGH, des Gerichtshofs der EU ohne Schweizer Beteiligung.
     

Warum das wichtig ist: Das Vertragspaket mit der EU steht dem Vernehmen nach kurz vor dem Abschluss. Die institutionellen Elemente sind aber schon länger bekannt, dank der gemeinsamen Verständigung, dem Ergebnis der Sondierungsgespräche.

  • Mit Nussbaumer und Baudenbacher treffen zwei der kompetentesten und prominentesten Befürworter bzw. Kritiker des Vertragspakets aufeinander.