Die Fakten: Das Softwareunternehmen Microsoft macht EU-Regeln für den weltweit grössten IT-Ausfall verantwortlich. Ein Abkommen mit der EU-Kommission aus dem Jahr 2009 habe Microsoft daran gehindert, wichtige Sicherheitsänderungen vorzunehmen.
- Diese Änderungen hätten das fehlerhafte CrowdStrike-Update blockieren und dadurch die weitreichenden Störungen am Freitag verhindern können, so Microsoft.
Warum das wichtig ist: Neue EU-Gesetze sollen auch Tech-Anbieter, die kein solches Abkommen mit der EU unterzeichnet haben, zu ähnlichen Schritten zwingen.
- Diese Gesetze sind binnenmarktrelevant und müssten auch von der Schweiz übernommen werden, sollte sie einer institutionellen Anbindung an die EU zustimmen.
- Dies würde die Sicherheit im Internet aufs Spiel setzen.
