Weltweite Panne wegen CrowdStrike-Update

Microsoft macht EU-Regeln für IT-Ausfall verantwortlich

Passagiere liegen auf dem Boden und warten auf ihr Boarding auf dem Flughafen von Palermo auf der Insel Sizilien, Italien, am 19. Juli 2024. Der Betrieb verschiedener Flughäfen und Fluggesellschaften war von einer weltweiten technischen Panne betroffen. Bild: Keystone
Passagiere liegen auf dem Boden und warten auf ihr Boarding auf dem Flughafen von Palermo auf der Insel Sizilien, Italien, am 19. Juli 2024. Der Betrieb verschiedener Flughäfen und Fluggesellschaften war von einer weltweiten technischen Panne betroffen. Bild: Keystone

Die Fakten: Das Softwareunternehmen Microsoft macht EU-Regeln für den weltweit grössten IT-Ausfall verantwortlich. Ein Abkommen mit der EU-Kommission aus dem Jahr 2009 habe Microsoft daran gehindert, wichtige Sicherheitsänderungen vorzunehmen.

  • Diese Änderungen hätten das fehlerhafte CrowdStrike-Update blockieren und dadurch die weitreichenden Störungen am Freitag verhindern können, so Microsoft.
     

Warum das wichtig ist: Neue EU-Gesetze sollen auch Tech-Anbieter, die kein solches Abkommen mit der EU unterzeichnet haben, zu ähnlichen Schritten zwingen.

  • Diese Gesetze sind binnenmarktrelevant und müssten auch von der Schweiz übernommen werden, sollte sie einer institutionellen Anbindung an die EU zustimmen.
  • Dies würde die Sicherheit im Internet aufs Spiel setzen.