Die Fakten: Ein 25-jähriger Afghane greift in Mannheim einen islamkritischen Journalisten und einen Polizisten an. Der Polizist stirbt.
Warum das wichtig ist: Diese Tat war nicht Gott gegeben. Es gibt Verantwortliche. Die meisten sind Politiker.

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Das ist ein Memo, das ich allen Polizisten und Polizistinnen in Deutschland widme – und auch ihren Kollegen in der Schweiz. Sie alle sind bereit, jederzeit für uns zu sterben, wenn es darum geht, uns zu schützen.
Es gibt in unserer post-heroischen Zeit, wo man die Schwachen und die Feigen, die Verwirrten und die Gescheiterten viel zu oft feiert, nur wenige Berufe, die ein solches Opfer per Arbeitsvertrag vorsehen:
- Polizisten
- Feuerwehrmänner
- Soldaten
Wenn es einen Gradmesser der Dekadenz gibt, dann vielleicht das Ausmass, in dem eine Gesellschaft solche mutigen, unentbehrlichen Berufsleute schätzt. Bevor das Römische Reich unterging, kürzte es seinen Legionären den Lohn, so dass kein römischer Bürger mehr diesen Beruf ergriff; man musste Ausländer dafür anstellen. Germanen und andere Barbaren.
- Rouven L., so hiess der 29jährige Deutsche, der als Polizist sein Leben gegeben hat, um das Leben eines anderen, wildfremden Mannes zu retten. Am Sonntag ist er seinen schweren Verletzungen erlegen
- Wer sich das erschreckende Video, das die Untat dokumentiert, ansieht, kann erkennen, wie todesverachtend, wie selbstlos Rouven gehandelt hat. Zu Recht nennt ihn die deutsche Boulevardzeitung BILD nur noch den «Helden-Polizisten»
29 Jahre alt – und schon imstande zu sterben, wenn es denn sein muss.

Wer das Video schaut, sieht aber auch, was für ein Monster der mutmassliche, wohl islamistische Täter ist: wie ein etwas übermotivierter Metzger hackte Sulaiman A. mit einem langen Messer auf seine Opfer ein, er rannte herum, so aufgeräumt, als nähme er an einer Party teil, einer Orgie des Todes. Hass und Begeisterung zugleich.
Was geschah?
Am vergangenen Freitagmorgen wollte der in Deutschland recht bekannte Anti-Islamismus-Aktivist Michael Stürzenberger auf dem Marktplatz in Mannheim eine politische Kundgebung durchführen – wie es in einer Demokratie Tausende von solchen gibt. In Deutschland herrscht Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Offenbar hatte sich Sulaiman A. gut vorbereitet. Bevor er zur Tat schritt, hatte er Stürzenberger genau beobachtet, als dieser seinen Stand aufbaute. Er lag auf der Lauer. Plötzlich stürzte sich Sulaiman, der entfesselte Metzger, auf Stürzenberger; gezielt, erbarmungslos stach er auf ihn ein, als wäre es eine Routine für ihn.
Unruhe brach aus, Menschen liefen durcheinander, bis die Polizei recht rasch eintraf, doch das Chaos half dem Täter, und als Rouven sich über einen konfusen Helfer beugte, fiel Sulaiman über ihn her: und rammte ihm das lange Messer in den Nacken und in den Kopf.
Was für eine kriminelle Energie. Was für ein gnadenloser Mörder.
(OK, mutmasslich).
- Insgesamt verletzte Sulaiman sechs Menschen, bis ihn der Schuss eines Polizisten niederstreckte
- Er liegt im Spital. Noch gilt er als nicht vernehmungsfähig. Er ist 25 und hat eine Familie
Nach der Tat Betroffenheit allenthalben, die meisten deutschen Politiker sonderten jene Erschütterungstextbausteineab, die ihre Kommunikationschefs im Computer wohl auf Vorrat gespeichert halten, manche waren so pietätslos, die Tat gleich wieder in einen grösseren, politisch korrekten Zusammenhang zu stellen:
- «Extremisten von links bis rechts», müssten sich (vor dem Gesetz) fürchten, sagte Olaf Scholz, der Bundeskanzler
Der Polizist war kaum gestorben, und Scholz dachte bereits von neuem an die potenziellen Opfer rechter Untaten. Um die es hier wirklich nicht ging.
- Warum müssen Politiker selbst dann das Falsche sagen, wenn sie fast nichts Falsches sagen können, wären sie einfach Mensch?
- Hat Scholz, als sich das ganze deutsche Juste Milieu über die rassistischen Gröler von Sylt aufregte, je darauf hingewiesen, dass auch Islamisten ab und zu rassistisch grölen?
Natürlich hatte Scholz allen Grund, das Thema zu wechseln. Wenn wir nämlich die Geschichte von Sulaiman A. betrachten, dann offenbart sich eine Chronik des behördlichen Schlendrians, wofür am Ende die Politikerdie Verantwortung tragen:
- 2013 kam Sulaiman A. aus Afghanistan nach Deutschland. Gemäss eigenen Angaben war er damals 14 Jahre alt – was vermutlich nicht stimmte. DNA-Proben sollen nun sein Alter klarstellen
- Er verlangte Asyl – obwohl Afghanistan damals faktisch unter westlicher Herrschaft stand. Auch deutsche Truppen sorgten für die Sicherheit in seinem Heimatland, das ihn angeblich verfolgte
- 2014 wurde sein Asylgesuch abgelehnt
Jetzt setzte das Versagen der Politiker und Beamten ein.
Obwohl also nach einem sorgfältigen Verfahren zweifelsfrei festgestellt worden war, dass Sulaiman kein politischer Flüchtling war – und er jederzeit nach Afghanistan ausgewiesen werden konnte, zumal das Land unter westlichem Schutz lebte, – wies ihn niemand aus.
- Er blieb in Deutschland
- Illegal und unbehelligt
Bis er irgendeine Frau fand, die mit ihm Kinder haben wollte: Und diese Kinder sind jetzt deutsche Staatsbürger, so dass man ihn, den Vater, wohl nie mehr abschieben kann.
Wenn man darüber hinaus die Kriminalstatistiken studiert, die der Schweizer Psychiater Frank Urbaniok vor kurzem in seinem jüngsten Buch (Darwin schlägt Kant) erstellt hat, dann zeigt sich erst das Ausmass der Gedankenlosigkeit:
- Keine Nation in Deutschland ist krimineller als die Afghanen
- Niemand begeht auf 100’000 Einwohner so viele Gewalttaten
Mit anderen Worten, wer einen jungen, männlichen Afghanen, den man gemäss Gesetz ausschaffen muss, nicht ausschafft, nimmt sehr hohe Risiken in Kauf.
Und das nicht, weil dieser zuständige Beamte, Richter oder Politiker einmal einen schlechten, sprich: nachlässigen Tag hatte, oder zwei oder drei Tage, nein: 10 Jahre lang kümmerte ihn dieses Risiko nicht, also 3650 Tagelang.

Das ist das Ergebnis einer Migrationspolitik ausser Rand und Band.
Es ist nicht einfach ein Versagen, wofür man den einen oder anderen Politiker tadeln muss, nein, es ist ein Versagen, das zu Toten führt.
Immer mehr Toten. Irgendwann wohl auch in der Schweiz. Weil viele unserer Politiker nicht entschlossener handeln als ihre deutschen Kollegen, die sich jetzt so furchtbar betroffen geben.
Krokodilstränen der Versager.
Oder wie sich Karl Kraus über die Politiker geäussert hat:
«Kann ich dafür, dass die Halluzinationen und Visionen leben und Namen haben und zuständig sind?»
Ich wünsche Ihnen einen nachdenklichen Tag
Markus Somm
PS. Rouven L. war auch eingetragener Organspender. Nachdem die Ärzte bei ihm den Hirntod festgestellt hatten, hängten sie ihn deshalb an eine Herz-Lungenmaschine, in der Hoffnung, seine Organe jemandem anderen einzusetzen. Am Sonntag wurden die Maschinen abgestellt. Rouvens Herz hatte zu schlagen aufgehört.
