Das ist passiert: Anna Rosenwasser, SP-Nationalrätin, posiert auf Instagram mit einem doppelseitigen Schild mit der Aufschrift «Figg di Reto» und «Hepfrässi Roland». Mit diesen Aussagen will sie am sogenannten «Feministischen Streiktag» bewusst provozieren und auf die Gewaltverbrechen von Männern in diesem Land aufmerksam machen. Im Bildbeschrieb schreibt Sie dazu «Yes, all men».
Der Löli-Faktor: Die Aktion scheint nicht einmal in der eigenen Community verstanden zu werden. Zahlreiche Kommentare im Stil von «Ich bin ja für Feminismus, aber nicht so» werden unter dem Video gepostet.
- Anna Rosenwasser begründet die Aktion mit ihrer Wut auf das männliche Geschlecht.
- Doch das einzige, was die SP-Nationalrätin mit dieser Aktion zum Ausdruck bringt, ist ein stilloser und beleidigender Ton, der zu Recht kritisiert wird. Mit ihrer Aussage wirft sie alle Männer in einen Topf.
- Hinzu kommt, dass sie mit «Reto» und «Roland» zwei typisch schweizerische Namen erwähnt. Ob sie damit die Gewalttaten von Männern mit Migrationshintergrund einfach weglächelt, kann nur vermutet werden.
Wie sie es wieder gut machen kann: Um Gewaltverbrechen wirksam zu bekämpfen, könnte sie sich öffentlich für ein höheres Strafmass bei solchen Delikten aussprechen. Dazu wäre auch die Einsicht in migrationspolitischen Themen eine Verbesserung. Abschliessend empfehle ich ihr einen angenehmeren Umgangston mit den Retos und Rolands dieser Welt. Vielleicht kann sich Frau Rosenwasser mal mit ihren beiden Ratskollegen Roland Büchel (SVP) und Reto Nause (Mitte) auf einen Versöhnungswein treffen.

