Erneute Messerattacke in Mannheim

AfD-Kandidat in Mannheim mit Messer attackiert

Nächster Messerangriff in Mannheim: Ein AfD-Kandidat wurde verletzt. Bild: Keystone
Nächster Messerangriff in Mannheim: Ein AfD-Kandidat wurde verletzt. Bild: Keystone

Die Fakten: Ein AfD-Kandidat für die bevorstehenden Kommunalwahlen in Mannheim wurde am späten Dienstagabend mit einem Messer angegriffen.

  • Der Kandidat, der verletzt wurde, soll Berichten zufolge versucht haben, jemanden davon abzuhalten, Wahlplakate abzureissen.

Warum das wichtig ist: Die Attacke folgt auf die mutmasslich islamistisch motivierte Messerattacke auf einen Anlass des bekannten Anti-Islamismus-Aktivist Michael Stürzenberger, die einem Polizisten das Leben gekostet hat.

Die Details: Der Vorfall ereignete sich gegen 22:45 Uhr in der Nähe des Mannheimer Marktplatzes, wie die örtliche Polizei bestätigte.

  • Der Kandidat stellte die Person zur Rede, die ihn daraufhin mit einem Messer angriff. Der Angreifer wurde inzwischen festgenommen.

  • Der verletzte Kandidat befindet sich derzeit mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus.

Die Position der AfD: Die AfD bezeichnete den Angriff als Tat von Linksextremisten. Diese Behauptungen wurden jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

  • Markus Frohnmaier, der Landesvorsitzende der AfD, äusserte sich schockiert und bestürzt über den Vorfall.

  • Wie AfD-Sprecher Emil Sänze der «Bild»-Zeitung sagte, handelt es sich bei dem Opfer um Heinrich K., der mit einem Teppichmesser attackiert wurde.

  • Der Mann sei von drei Personen angegriffen worden. Zwei Männer seien noch flüchtig. Der 62-jährige K. musste laut Sänze im Krankenhaus genäht werden. 

Wie es weitergeht: Die Polizei Mannheim hat angekündigt, im Laufe des Tages weitere Einzelheiten bekannt zu geben.

  • Die politische Gemeinschaft wartet auf offizielle Erklärungen, um die Hintergründe des Angriffs besser zu verstehen.

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