Die Fakten: Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat beim Schweizer Rüstungskonzern Ruag «formelle Mängel» beim Kauf von 100 gebrauchten Panzern und «Schwachstellen im Compliance-System» festgestellt. Verwaltungsratspräsident Nicolas Perrin hat seinen Rücktritt eingereicht, bleibt aber im Amt, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Warum das wichtig ist: Die Affäre um die 100 italienischen Panzer des Typs Leopard 1 beschäftigt die Schweiz seit einiger Zeit. Nun liegt erstmals ein Revisionsbericht vor, der Licht in die verdeckten Ruag-Geschäfte und den Entscheid des Bundesrates bringt, das Rüstungsgeschäft mit der deutschen Rheinmetall zu stoppen.
