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Ein neues Zeitalter für Range Rover

27.08.2026
Zum ersten Mal baut Range Rover ein Modell, das kein klassisches SUV mehr ist. Mit der flachen Dachlinie erinnert der GT mehr an eine Reiselimousine. Der Antrieb erfolgt elektrisch oder als Hybrid. Bilder: Range Rover
Zum ersten Mal baut Range Rover ein Modell, das kein klassisches SUV mehr ist. Mit der flachen Dachlinie erinnert der GT mehr an eine Reiselimousine. Der Antrieb erfolgt elektrisch oder als Hybrid. Bilder: Range Rover

Mit dem GT erweitert Range Rover seine Modellfamilie um ein neues Format: Flach, elegant und elektrisch soll der Grand Tourer Reisekomfort, Luxus und Range-Rover-Charakter in eine neue Form bringen.

 

Land Rover war lange der Name, unter dem sehr unterschiedliche Fahrzeuge zusammengefasst wurden: vom robusten Defender über den Discovery bis zum luxuriösen Range Rover. Inzwischen ordnet der Mutterkonzern seine Modellpalette klarer in eigene Marken: Defender steht für Abenteuer, Discovery für Vielseitigkeit und Range Rover für Luxus.

 

Und genau dort setzt der neue Range Rover GT an, der gleich in zweierlei Hinsicht ein Novum ist für die Marke. Zum ersten Mal baut Range Rover ein Modell, das kein klassisches SUV mehr ist, sondern ein limousinenartiger Grand Tourer. Und zum ersten Mal stellt Range Rover ein Modell vor, das von Beginn weg als Elektroauto konzipiert war.

Interieur
Das reduzierte Interieur mit viel Textil und veganen Bezügen ist ein klarer Bruch mit den bisherigen Modellen. Zur eleganten Limousine passt es aber.

Konzentriert aufs Wesentliche

Grand Tourer bedeutet: ein Auto, das die Fahrleistungen eines Sportwagens mit hohem Komfort für lange Reisen verbindet. Und weil man bei Range Rover die eigene Kundschaft kennt und weiss, dass diese ihr Auto genau dafür nutzt, war ein Grand Tourer die naheliegende Erweiterung der Modellpalette. Natürlich mit der charakteristischen Front und etwas mehr Bodenfreiheit als eine klassische Limousine. Die Offroadkompetenz verschwindet also nicht ganz. Die typischen Proportionen gibt es auch weiterhin, aber das Dach ist flach, gestreckt, zum Heck hin elegant abfallend.

 

Der Innenraum folgt der Eleganz der Silhouette. Er ist reduziert gestaltet, Technik ist dezent eingebunden. Wer klassische Knöpfe sucht, sucht: vergeblich. Die Bedienung erfolgt zum grossen Teil über das zentrale Display, alles ist aufs Wesentliche reduziert und schnörkellos und in kühler Eleganz ausgeführt. Die Lüftungsdüsen sind nahezu unsichtbar ins Armaturenbrett integriert, die Lautsprecher hinter den Textilbezügen versteckt.

Ein elektrischer Brite

Technisch basiert der Range Rover GT auf der neuen EMA-Plattform, die auf elektrische und elektrifizierte Fahrzeuge ausgelegt ist. So kommt der Range Rover GT zunächst als vollelektrische Reiselimousine auf den Markt, später dann auch als Hybrid. Die elektrischen Antriebseinheiten werden im Werk in Wolverhampton hergestellt, die Endmontage der Fahrzeuge findet in Halewood statt. Made in Britain also.

 

Noch ist das Modell in der finalen Entwicklungsphase, somit sind auch noch keine Leistungswerte und Reichweiten bekannt. Der Verkauf startet dann im nächsten Jahr, aber klar ist schon jetzt: Auch wenn der GT flacher auf der Strasse liegt als seine Brüder, wird er trotzdem durch und durch ein echter Range Rover sein.

 

Mehr Informationen unter www.rangerover.com

Range Rover von vorne
Die Front des GT ist klar als Range Rover erkennbar, auch wenn das Modell noch in der finalen Entwicklungsphase steckt und erst mit Tarnfolie gezeigt wird.