Mit dem e-Vitara bringt Suzuki sein erstes vollelektrisches Modell auf den Markt. Und folgt damit den Kernwerten der Marke: Einfachheit – und natürlich Allradantrieb.
Bis jetzt hatte sich Suzuki dem Trend zu vollelektrischen Modellen widersetzt. Jetzt aber kommt der erste Stromer der japanischen Marke. Aber nicht aus übereilter Notwendigkeit, sondern durchdacht und mit Konzept.
Der e-Vitara folgt dabei Suzukis Technologiestrategie «Sho-Sho-Kei-Tan-Bi», was in etwa so viel heisst wie: «kleiner, weniger, leichter, kürzer und sauberer».
In der Praxis bedeutet das, dass man sich weiterhin auf die Entwicklung und Produktion von leichten und effizienten Hybridmodellen konzentrieren will und den Elektroantrieb dort einsetzt, wo es besonders Sinn macht.

Bewährte Basis weiterentwickelt
Beispielsweise eben im besonders volumenstarken Modell der kompakten SUV, da also, wo auch die Nachfrage nach Elektroautos am grössten ist. Da braucht es auch keine riesigen – und damit schweren – Batterien.
Ein effizienter Antrieb mit einem Verbrauch von rund 15 kWh/100 km und eine Batterie mit 61 kWh Kapazität sorgen beim e-Vitara für eine Reichweite von 428 Kilometern. Wem das bereits zu viel ist, kann auf die kleinere 49-kWh-Batterie mit einer Reichweite von 345 Kilometern zurückgreifen. Geladen wir mit bis zu 150 kW.
Als Basis für den e-Vitara nutzt die Heartect-e-Plattform, eine Weiterentwicklung der bewährten Bodengruppe, die Suzuki seit 2014 für nahezu die gesamte Modellpalette nutzt. Diese zeichnet sich durch eine besonders leichte Konstruktionsweise aus, was nicht nur die Reichweite der Elektroautos verbessert, sondern auch den Ressourcenverbrauch in der Produktion verringert. Wie die bisherige Plattform, kann auch die neue Heartect-e für eine Vielzahl von Modellen zum Einsatz kommen.

Auch mit Allradantrieb
Zusammen mit den Batteriegrössen unterscheiden sich beim e-Vitara auch die Motorisierungen. Mit der kleinen Batterie leistet der Elektromotor an der Vorderachse 144 PS, mit der grösseren sind es dann 174 PS.
Selbstverständlich für Suzuki: Es wird auch eine Version mit Allradantrieb geben. Ein zweiter Motor an der Hinterachse leistet weitere 65 PS, insgesamt stehen dann 185 PS zur Verfügung.
Auf rutschigem Untergrund unterstützt der «Trail-Modus», der die Kraft zu 100 Prozent auf eine Achse verschieben kann. Ausserdem werden durchdrehende Räder abgebremst und das Drehmoment auf das gegenüberliegende Rad verschoben. So gelingt auch die Fahrt auf unebenem Untergrund – ganz wie man das von Suzuki gewohnt ist.
