«Grüezi!», sagt das Kind, dem wir im kühlenden Schatten der Allee begegnen, die vom Bahnhof Eglisau hinunter bis zum Rank führt, von dem man nach der Ankunft zum ersten Mal das Grün des Rheins und dann das Städtchen erblickt. «Hoi!», retourniere ich beim Vorbeigehen und sage stolz zu meinem Besuch, der M., die ich vom Zug von Zürich abhole: «Hier auf dem Land sagt man halt noch Grüezi!» «Schön!», sagt die M., bei ihnen sei das auch so, sie komme ja aus einem Kuhkaff in der Nähe von Vaduz, habe aber in den letzten 15 Jahren für den Job in Berlin, Rostock und jetzt eben in Zürich gewohnt. Aber auf dem Land fühle sie sich wohl. Ich musste da raus, aber ich gehe eben auch gerne zurück, erzählt sie.
«Grüezi! Grüezi! Grüezi» und die Touristen schauen mich verwundert an. / Collage: Dominique Feusi