Die Fakten: Der Bund zahlt jedes Jahr mehrere Millionen «Investitionsbeiträge» an private Fonds, die dann bei Firmen in Entwicklungsländern investieren. In den letzten fünf Jahren wurden so mehr als 50 Millionen Franken ausgegeben. Während die privaten Investoren dabei Geld verdienen, geht der Bund leer aus: Er bekommt weder einen Zins, noch werden die Beiträge je zurückgezahlt.
Warum das wichtig ist: Die Entwicklungshilfe ist zum Tummelfeld von Geschäftemachern geworden – aber nicht nur links-grüne Hilfswerke profitieren vom Geld aus der Schweiz, sondern auch private Kapitalgeber.
