Der «digitale Euro» und seine Risiken für die Bürger

Wie die EU ihre Geldpolitik absichern will

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03.11.2024

Die Fakten: Weltweit gewinnen Projekte zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) an Fahrt, und die Europäische Zentralbank (EZB) bildet da keine Ausnahme. Vor einem Jahr gab die EZB den Abschluss einer Untersuchung für einen «digitalen Euro» bekannt, das nun bis im Oktober 2025 weiter ausgearbeitet wird. Ziel ist die Einführung eines «digitalen Euros» in Europa. In der Schweiz läuft ein Pilotprojekt der Schweizerischen Nationalbank dazu. Eine neue Untersuchung zeigt Chancen und Gefahren von digitalem Notenbankgeld auf. 

Warum das wichtig ist: Mit einer digitalen Währung wollen Zentralbanken dem Geschäftsbankengeld und privaten digitalen Währungen wie Bitcoin etwas entgegensetzen und Geld und Geldpolitik direkt und stärker beeinflussen als bisher. Allerdings ergeben sich für Konsumenten neue Risiken. Der Ökonom Leonardas Marcinkevičius vom litauischen Institut für freie Marktwirtschaft hat die Auswirkungen umfassend untersucht.