Umsetzung des gymnasialen Rahmenlehrplans

Wie Bildungsdirektoren den neuen Rahmenlehrplan rechtfertigen

2
28.08.2024
Drei bürgerliche Bildungsdirektoren erklären sich. Armin Hartmann (Luzern), Silvia Steiner (Zürich) und Kaspar Becker (Glarus). Bilder: Keystone
Drei bürgerliche Bildungsdirektoren erklären sich. Armin Hartmann (Luzern), Silvia Steiner (Zürich) und Kaspar Becker (Glarus). Bilder: Keystone

Die Ausgangslage: Am ersten August ist der neue Rahmenlehrplan für Gymnasien in Kraft getreten.

  • Neu dazu kommt die neue fachübergreifende Kompetenz «Bildung für nachhaltige Entwicklung». Darin geht es um die sogenannte «Transformation zur nachhaltigen Gesellschaft im 21. Jahrhundert». 

  • Auch enthalten sind Bezugnahmen auf die Donut-Ökonomie von Kate Raworth, welche darauf abzielt, wirtschaftliches Handeln innerhalb planetarer und sozialer Grenzen zu gestalten, um Nachhaltigkeit und Wohlergehen zu fördern, statt primär auf Wirtschaftswachstum zu setzen.

Warum das wichtig ist: Die neuen Punkte des Rahmenlehrplans entsprechen einem linken Wunschtraum. Dabei ist das oben Aufgezählte bei weitem nicht alles, was neu hinzugefügt wurde in puncto Ideologie. Die Grundlage für diese Änderungen soll dabei die UNO-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung gewesen sein. Trotz allem haben die Erziehungsdirektoren (mit bürgerlicher Mehrheit) den Lehrplan einstimmig angenommen.