Der Ständerat will die «Kopfprämie» nicht abschaffen. Er stimmte mit 31 zu 11 Stimmen gegen einen entsprechenden Antrag von Maya Graf (Grüne/BL). Die Debatte ist ohnehin eine Scheindebatte.
Die Fakten: Wer mehr Geld hat, zahlt auch mehr – und erhält weniger Leistungen: Eine Datenbank des Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) zeigt erstmals, wie viel im Gesundheitswesen umverteilt wird.
Warum das wichtig ist: Die SP hat ihren ganzen Wahlkampf 2023 auf das Thema «Kaufkraft» ausgerichtet. Zentraler Vorwurf war dabei die Kopfprämie im Gesundheitswesen.
- Die Krankenkassenprämien werden nicht nach dem Einkommen berechnet, weil die Versicherungsleistungen für jede Person gleich sind.
