Ignazio Cassis in Brüssel: Er ging ohne Plan und kam mit einem Marschbefehl zurück

Selten gab es einen überflüssigeren Besuch bei der EU. Cassis, ein kluger, freisinniger Kopf hätte sich besser vorbereiten müssen. Ohne Not befindet sich die Schweiz schon wieder in der Rücklage.

image 20. November 2021, 04:38
Bundesrat Ignazio Cassis im Austausch mit Maros Sefcovic, EU-Kommissar, in Brüssel. Sefcovic, ein Slowake, ist für die Beziehungen zur Schweiz zuständig.
Bundesrat Ignazio Cassis im Austausch mit Maros Sefcovic, EU-Kommissar, in Brüssel. Sefcovic, ein Slowake, ist für die Beziehungen zur Schweiz zuständig.
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Am Montag fuhr Ignazio Cassis nach Brüssel, um Maros Sefcovic zu treffen, einen der vielen Vizepräsidenten der EU-Kommission, insgesamt gibt es acht, davon tragen drei den Titel «Exekutiv-Vizepräsident», aber nicht Sefcovic, dessen Zuständigkeit nur die EU so wunderbar umschreiben kann: Er kümmert sich um «Interinstitutionelle Beziehungen und Vorausschau», unter anderem um die Schweiz. Das Gespräch verlief wohl freundlich, aber im Ergebnis frostig. Als hätte es nie einen Verhandlungsabbruch gege

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