Der Pseudo-Femizid

Es ist Unsinn, die Verbrechen von Altstetten und Netstal als Femizid zu kategorisieren. Die unsinnige Marotte, x-beliebige Tötungsdelikte mit weiblichen Opfern zu Femiziden umzudeuten, ist ein Novum – und zwar eines, das sich in kürzester Zeit durchgesetzt hat.

image 21. Oktober 2021, 10:00
Gegen «Femizide» gehen immer wieder Menschen, wie hier in Lausanne (2016), auf die Strasse. Foto: Keystone
Gegen «Femizide» gehen immer wieder Menschen, wie hier in Lausanne (2016), auf die Strasse. Foto: Keystone
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Am letzten Mittwoch erstach in Zürich-Altstetten ein 48-jähriger Türke seine dreissigjährige Ex-Partnerin. Zwei Tage später erschoss in Netstal GL ein 27-jähriger Tibeter eine drei Jahre ältere Landesgenossin. Das Tatmotiv war zunächst unklar, aber die Polizei ging von einem Beziehungsdelikt aus. Beide Male titelten diverse Medien: «Femizid». Tage später war in einem «Hintergrundartikel» auf srf.ch zu lesen, Femizide seien «auch in der Schweiz keine Einzelfälle». Mit Verweis auf das – ohne jegli

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