Dass die Gletscher schmelzen, ist nichts Neues. Christian Schlüchter zu Gast bei Reto Brennwald.

Dass die Gletscher schmelzen, ist nichts Neues. Christian Schlüchter zu Gast bei Reto Brennwald.

Dass die Gletscher schmelzen, ist nichts Neues – im Gegenteil. In den letzten 11’000 Jahren waren sie oft kleiner als heute. Mit dieser Erkenntnis steht der ehemalige Professor für Geologie quer zur heutigen Auffassung des menschengemachten Klimawandels.


Entsprechend scharf sind die Reaktionen. Unseriös und nicht wissenschaftlich seien Schlüchters Analysen, moniert die Klimawissenschaft. Doch Christian Schlüchter hat gute Argumente. Seit Jahren trägt er Holz zusammen, das von Bäumen stammt, die unter Gletschern gewachsen sind. Diese Funde zeigen, dass in den letzten 11’000 Jahren immer wieder Wald stand, wo heute Gletscher liegen. Und aus der frühen Römerzeit, als Hannibal die Alpen überquerte, existieren keine Reiseberichte, die das «ewige Eis» erwähnen. Schlüchter verneint nicht, dass der Mensch und der CO2-Ausstoss einen Einfluss auf die Erwärmung haben. Doch kritisiert er die  gängigen Klimamodelle und insistiert, dass die Zusammenhänge komplexer sind, als angenommen.

Juli 9, 2021