Berset foltert Impfmuffel mit Schweizer Musik

Berset foltert Impfmuffel mit Schweizer Musik

Ab heute bläst der Bundesrat zur nationalen Impfwoche. Fast 100 Millionen Franken lässt er sich diese kosten. Wie konnte es nur so weit kommen? Der «Nebelspalter» präsentiert hier das Gesprächsprotokoll, wie der Impfmuffel an die Nadel und Gesundheitsminister Berset in den Wahnsinn getrieben wurde.

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von Ralph Weibel am 5.11.2021, 09:59 Uhr
Cartoon: Ivo Götschi
Cartoon: Ivo Götschi
Bonjour Monsieur Berset. Es freut uns, dass Sie sich für unsere Fake-News-Agentur entschieden haben. Was können wir von «Daumenschraube anziehen» für Sie tun?
Putain des dieux! Das blöde Volk macht nicht, was ich will! Es soll sich endlich impfen lassen.
Eben wollte ich Ihnen gratulieren, sie haben Dreiviertel ihrer Untertanen geimpft.
Leider! Sie haben auch schon bemerkt, dass die Quote viel höher ist als von meinen Vasallen angegeben, wenn wir die Kinder unter zwölf Jahren aus der Statistik nehmen, die wir nicht impfen können.
Leider ist ein Teil Ihres Volkes weniger dumm, als Sie angenommen haben. Was ist das Problem?
Mein Kühlschrank zuhause ist voll mit Millionen von Impfdosen. Meine Frau sagt, sie kann mir verzeihen, wenn ich meinen Hanswurst ab und zu nicht im Griff habe. Was aber nicht geht, ist, wenn sie ihren Champagner nicht kalt stellen kann. Das Zeug muss endlich weg!
Beruhigen Sie sich Herr Bundesrat, das kriegen wir hin. Es wird Sie allerdings eine Kleinigkeit kosten.
Geld spielt keine Rolle.
Das ist doch ein Wort! Wie wär's mit, sagen wir, 100 Millionen?
Kein Problem, wenn Madame Berset dafür wieder Platz im Kühlschrank hat für ihren Champagner.
Sie müssen raus zu den Leuten, Monsieur Berset!
Ich will nicht zum dummen Volk.
Nicht Sie selber. Schicken Sie Impfbusse ins Land und Berater, welche die Menschen darüber aufklären, dass sie nach einer Impfung zwar immer noch krank werden und andere anstecken können, alle paar Monate boostern und beim Einkaufen und im ÖV bis in alle Ewigkeit einen Frittenlappen tragen müssen.
Das machen wir bereits, funktioniert aber nur bedingt. Selbst die Zwangsmassnahmen mit dem Zertifikat und der Streichung der kostenlosen Tests funktioniert nicht richtig. Ich werde wahnsinnig! Merde, können wir die Leute nicht foltern?
So einfach ist das nicht, Herr Berset. Da muss man vorsichtig sein.
Ich will Zwangsmassnahmen, Zwangsmassnahmen, Zwangsmassnahmen!
Herr Berset, geht es Ihnen gut? Sie haben Schaum vor dem Mund.
Zwangsmassnahmen, Zwangsmassnahmen, 3G, 2G, nie mehr Weg-G...
Ganz ruhig Herr Berset! Wenn Sie bereit sind zur Folter, hätte ich eine Idee.
Ja, ja Folter! Geil! Daumenschraube, Streckbank, Pfählen, Waterboarding, Rädern, Vierteilen...
Beruhigen Sie sich! Wir haben da an etwas anderes gedacht. Sie müssen die Leute richtig schockieren. Wir haben dafür den Arbeitstitel «Back on Tour».
Ich soll wieder Kuchen backen?
Blödsinn! Organisieren Sie Konzerte mit den grausligsten Schweizer Musikern, die lassen sich für ein paar Fränkli gerne vor den Karren spannen.
Muss ich Michelin Calmy Rey «les trois cloches» singen lassen? Mon Dieux, war das geil! Zwangsmassnahmen, Zwangsmassnahmen!
Es gibt noch schlimmere! Stefanie Heinzmann, Dabu Fantastic, Baschi, Danitsa, KUNZ, Stress, Anna Rossinelli, Baschi und Sophie Hunger. Da läuft es einem kalt den Rücken runter.

Das BAG veranstaltet in dieser Woche fünf Konzerte in fünf Schweizer Städten für jeweils 500 Personen. Kostenpunkt 2,5 Millionen Franken. Innert 24 Stunden waren alle Tickets weg, viele an Geimpfte. Selbst wenn nur Ungeimpfte kämen und sich alle den ersten Schuss setzen liessen, würde dies pro Person 1000 Franken kosten. Immerhin stiege so die Impfquote in der Schweiz um 0,029 Prozent.

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