«Was ich von Putin halte? Schau mir ins Gesicht»

In Warschau stranden jeden Tag tausende ukrainische Flüchtlinge. Der «Nebelspalter» hat vor Ort mit Flüchtlingshelfern gesprochen. Die Solidarität unter den Polen ist riesig. Aber: Die Flüchtlingshilfe wird auch missbraucht. Und: Die Furcht vor einer Ausweitung des Kriegs ist gross.

image 16. März 2022, 05:00
Antirussische Propaganda-Plakate in Polen. Warschau ist kein Freund von Moskau. Die Polen solidarisieren sich stark mit ukrainischen Flüchtlingen. Die Hilfsbereitschaft wird aber auch kritisch betrachtet. (Foto: Nebelspalter)
Antirussische Propaganda-Plakate in Polen. Warschau ist kein Freund von Moskau. Die Polen solidarisieren sich stark mit ukrainischen Flüchtlingen. Die Hilfsbereitschaft wird aber auch kritisch betrachtet. (Foto: Nebelspalter)
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«Sie verdienen es nicht. Die Ukrainer. Den Krieg». Das schreibt mir meine polnische Freundin Beata noch im Februar, kurz nach Putins Angriff auf die Ukraine. Beata ist Anfang Dreissig, lebt seit vielen Jahren in Warschau und engagiert sich seit Kriegsausbruch in der Flüchtlingshilfe. Als ich sie Mitte März in der polnischen Hauptstadt wieder treffe, hat sie einen kritischen Blick auf die Flüchtlingssituation entwickelt.

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