Zur Legende geworden dank eines Tagebuchs

Buchautoren und Journalisten lieben Superlative, wenn es um wahre Verbrechen geht. Ein Serienmörder weckt erst dann ihr Interesse, wenn er möglichst viele Menschen auf dem Gewissen hat. Selbst wenn es höchst unsicher ist, dass es wirklich so ist. Das zeigt das Beispiel von David Parker Ray.

image 12. März 2022, 17:00
Das FBI durchkämmt vergeblich ein Gebiet, in dem Opfer von David Parker Ray vermutet wurden. (Bild: Keystone/AP, Robin Zielinksi)
Das FBI durchkämmt vergeblich ein Gebiet, in dem Opfer von David Parker Ray vermutet wurden. (Bild: Keystone/AP, Robin Zielinksi)
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Es gibt keinen Zweifel: David Parker Ray, 1939 im amerikanischen Bundesstaat New Mexico geboren, war kein angenehmer Mensch. Mehr noch, er war ein gewissenloser Verbrecher. Doch dass er heute als einer der schlimmsten Serienmörder seines Landes gehandelt wird, könnte eine «Ehre» sein, die ihm zu Unrecht zuteil wird. Er soll bis zu 60 Frauen umgebracht haben. Aber von diesen vielen angeblichen Opfern wurde nur ein einziges jemals gefunden – ein Mann. Alles andere könnte ein reines Fantasieproduk

Mehr von diesem Autor

image

Rettet das schwebende Fondue!

16.5.2022
comments13
image

Kommissionsgeheimnis: Meist viel Aufregung um nichts

7.4.2022
comments1
image

Doppelverdienerin im Parlament, Kritik an IKRK, «progressiver Bünzli» Jürg Grossen

5.4.2022
comments5

Ähnliche Themen