Zürcher Parlament will Quasselei statt Qualität

Je länger frau spricht, desto besser: Die Linken im Zürcher Gemeindeparlament lassen ein «Genderwatch-Protokoll» installieren, das die Redezeit misst und die politische Präsenz der Frau zum Ausdruck bringen soll. Ist der Vorstoss der Linken gar sexistisch?

image 13. Mai 2022, 04:00
Frauen kommen zu wenig zu Wort, das der Verdacht der Gemeinderätin Marion Schmid (SP). Bild: Screenshot aus dem Livestream der Sitzung
Frauen kommen zu wenig zu Wort, das der Verdacht der Gemeinderätin Marion Schmid (SP). Bild: Screenshot aus dem Livestream der Sitzung
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Die Zürcher Linke vermutet, dass Frauen im Gemeindeparlament zu wenig zu Wort kommen gemessen an der Sitzanzahl könnte ihre Redezeit sogar überproportional gering sein. «Die Präsenz von Frauen hängt nicht nur von der Anzahl Sitze ab, für die sie gewählt sind», begründen die Initiantinnen Marion Schmid (SP) und Selina Walgis (Grüne). Relevant für die tatsächliche Sichtbarkeit der Frau sei ihre Redezeit.

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