Wie man ein Museum zu einer Gedenkstätte für einen Kanonenbauer umfunktioniert

Wie man ein Museum zu einer Gedenkstätte für einen Kanonenbauer umfunktioniert

In Zürich ist die bedeutendste Sammlung französischer Malerei ausserhalb Frankreichs – die Sammlung Bührle – eröffnet worden. Historiker und Medien bis hin zur New York Times möchten den Neubau zu einer Art Gedenkstätte für verfolgte Juden und den Waffenproduzenten Emil G. Bührle umfunktionieren.

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von Gottlieb F. Höpli am 19.11.2021, 11:00 Uhr
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Es sind über 200 Kunstwerke von Weltrang, die im grossartigen Chipperfield-Neubau am Pfauen Platz gefunden haben. Der Kanonenproduzent Emil G. Bührle hat viele von ihnen, oft in den USA, mithilfe des jüdischen Kunsthändlers Fritz Nathan von verarmten jüdischen Emigranten erworben. Er muss bei der Schaffung seiner Sammlung über erheblichen Kunstverstand verfügt haben.

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Gottlieb F. Höpli26.11.2021comments

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