Wer die Grundrechte feinsteuern will, höhlt die Freiheit aus

Verschärfte Werbeverbote für Tabakprodukte sollen den Jugendschutz stärken. Ob dieses Ziel erreicht wird, ist fraglich. Sicher ist, dass es sich um eine von vielen kleinen Einschränkungen handelt, die an der Substanz des Grundrechts der Wirtschaftsfreiheit nagen.

image 22. September 2021, 04:00
Als die Zigarettenwerbung noch mehr Geschmackssache und behördlich weniger gehemmt war: ein Plakat aus dem Jahr 1991.
Bild: Keystone
Als die Zigarettenwerbung noch mehr Geschmackssache und behördlich weniger gehemmt war: ein Plakat aus dem Jahr 1991. Bild: Keystone
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Das Parlament hat sich in der laufenden Session erneut mit dem Tabakproduktegesetz befasst, das die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des Konsums von Tabakprodukten und elektronischen Zigaretten schützen soll. Das Gesetz ist der indirekte Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung». Den Initianten dürften die geplanten Verschärfungen zu wenig weit gehen.

Mehr von diesem Autor

image

Wochenschau 17/2022

28.4.2022
comments3
image

Eine kleine Ehrenrettung für den Fax

28.4.2022
comments7
image

Reiner Eichenberger: «Man hätte unserem Gesundheitssystem mehr zutrauen sollen»

13.4.2022
comments18

Ähnliche Themen