«Kommt man aus einfachen Verhältnissen, ist es heute logisch, dass man liberal wird» Ronnie Grob bei Markus Somm

«Kommt man aus einfachen Verhältnissen, ist es heute logisch, dass man liberal wird» Ronnie Grob bei Markus Somm

Ronnie Grob ist Chefredaktor des Schweizer Monats. Die Zeitschrift gibt es seit genau hundert Jahren – und sie ist so aktuell und gefragt wie noch nie. Sie gehört zu den wenigen Inseln des Liberalismus im unendlich weiten Meer des Mainstreams.

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von Markus Somm am 4.6.2021, 03:36 Uhr

Wie kommt man heute – im Zeitalter der Klimajugend, der Gendersternchen und der scheinbar allgemeinen Hegemonie der Linken – überhaupt dazu, liberal zu sein? Eine Spurensuche.
Ronnie Grob, aufgewachsen in Wettingen als Sohn einfacher Eltern, hat eine beachtliche Karriere als Journalist hingelegt, lange in Berlin lebend als Spezialist für alles Digitale, fiel er früh durch Eigensinn und Unabhängigkeit auf. Vielleicht braucht es eine solche Kindheit. Während die Kinder bürgerlicher Akademiker selber linke oder linksextreme Akademiker werden, hatte Grob immer ein Verständnis für die Regeln der Wirtschaft: Man muss das Geld verdienen, bevor man es ausgeben kann. Der Markt lässt sich nur bei Strafe ausschalten. Eine simple Regel, unkompliziert, aber für manche Linke ein Rätsel, das sie nie verstehen werden.
Ein Gespräch zweier liberaler Mohikaner über die Medien, über die Zukunft des Liberalismus und die Bedeutung des Aargauers an sich.
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