Weniger ist mehr, so geht es direkt ans Ziel

Weniger ist mehr, so geht es direkt ans Ziel

Es ist ein Dilemma: Während Abkürzungen in Geschäftsbriefen eher unüblich sind, wenn nicht sogar als unhöflich gelten, wären gerade im hektischen Büroalltag Abkürzungen aus Gründen der Effizienz durchaus angebracht. Hier liegt Geld herum.

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von Jürg Ritzmann am 13.9.2021, 07:00 Uhr
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Natürlich habe ich weder Kosten noch Mühe gescheut, dies auszurechnen, Sparfüchse aufgepasst: Von den rund 1,7 Milliarden beförderten Briefen pro Jahr werden – sagen wir: 700 Millionen wirklich gelesen, am Ende. Gut, manche werden auch mehrmals gelesen, unter Tränen, zum Beispiel die Steuerveranlagung. Der Rest ist vielleicht Werbung und wandert direkt in den Müll (sorry, Greta: in die Papiersammlung, natürlich).
Nun bauen wir fünf Abkürzungen ein in die 700 Millionen, die dem Leser pro Schreiben eine Sekunde einsparen – voilà: 22 Jahre Einsparung pro Jahr (klingt doof, ich weiss). Und von E-Mails haben wir noch gar nicht gesprochen, geschweige denn von Zeitungen und Magazinen. Weniger ist mehr. MfG J. R.

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