Ukrainekrieg: Wenn die Wirtschaft der Staatsräson weichen muss

Russische Anlagen haben dramatisch an Wert eingebüsst, Energie- und Rohstoffpreise haussieren, Devisenmärkte und Aktienbörsen erleben turbulente Zeiten. Krieg und Sanktionen zielen darauf, dem Gegner zu schaden. Die liberale Logik «mehr Wohlstand dank Handel» gilt nicht mehr.

image 9. März 2022, 05:00
Gehört zum ökonomischen Kollateralschaden jedes Krieges: Zigtausende von Mannstunden, die mit Warten vergeudet werden müssen und nicht für wirtschaftlich nützliche Tätigkeiten eingesetzt werden können (Angehöriger der ukrainischen Territorialstreitkräfte). Bild: Keystone
Gehört zum ökonomischen Kollateralschaden jedes Krieges: Zigtausende von Mannstunden, die mit Warten vergeudet werden müssen und nicht für wirtschaftlich nützliche Tätigkeiten eingesetzt werden können (Angehöriger der ukrainischen Territorialstreitkräfte). Bild: Keystone
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Der Überfall Putins auf die Ukraine und die Wirtschaftssanktionen, die der Westen als Antwort darauf verhängt hat, haben den Wert russischer Anlagen ausgehöhlt, die Preise an den Energie- und Rohstoffmärkten beflügelt, die Devisenmärkte durcheinandergewirbelt und die Aktienbörsen belastet.

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