Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des französischen Defizits – das Land hat es tatsächlich geschafft, 50 Mal in Folge ein jährliches Defizit zu verzeichnen – lohnt sich ein Blick auf die Haushalte der Schweizer Kantone.
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Die Kantone stehen in gewisser Weise in einem fiskalischen und administrativen Wettbewerb. Einen Einblick in die kantonalen Finanzhaushalte gibt die im März erschienene Taschenstatistik Finanzen des Bundesamtes für Statistik BFS (siehe hier).
Um die Finanzkraft der wirtschaftsstarken Kantone zu korrigieren, wird hier das Instrument der Staatsschuldenquote verwendet, welche die Staatsverschuldung in Prozent des kantonalen Bruttoinlandprodukts (BIP) angibt (Daten ebenfalls vom BFS, siehe hier).
Der Bund hatte Ende 2022 eine Schuldenquote von 15,6 Prozent des BIP. Für den Gesamtstaat (Bund mit Kantonen und Gemeinden) beträgt die Maastricht-Schuldenquote per Ende 2022 27,6 Prozent des BIP (siehe hier).
Platz 5: Uri
14 Prozent
Platz 4: Wallis
16 Prozent
Platz 3: Basel-Landschaft
19 Prozent
Platz 2: Neuenburg
20 Prozent
Platz 1: Genf
34 Prozent


