Swissair-Liquidator Karl Wüthrich: «Langes Verfahren im Interesse der Gläubiger»

Im Oktober 2001 ging der stolzen Swissair das Geld aus. Für eine Rettung war es zu spät. Das Luftverkehrsunternehmen musste zerschlagen und abgewickelt werden. Das Verfahren ist heute immer noch am Laufen, und ein Ende ist nicht in Sicht (Teil 1).

image 28. September 2021, 18:00
Ein kleiner Teil der Aufräumarbeiten: Demontage des Schriftzugs der Swissair am Flughafen Zürich im März 2002, kurz vor dem Start der Nachfolgegesellschaft Swiss. Bild: Keystone
Ein kleiner Teil der Aufräumarbeiten: Demontage des Schriftzugs der Swissair am Flughafen Zürich im März 2002, kurz vor dem Start der Nachfolgegesellschaft Swiss. Bild: Keystone
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Es war der grösste Fall in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte und erschütterte das Selbstverständnis des ganzen Landes: Anfang Oktober 2001, wenige Wochen nach den Terroranschlägen vom 11. September, ging der stolzen Swissair, die aufgrund ihrer soliden Finanzen lange als «fliegende Bank» bezeichnet worden war, das Geld aus. Es kam zum Grounding, zu hektischen Verhandlungen mit den Banken und der Politik. Doch für eine Rettung war es zu spät, und die Swissair ging in das Nachlassverfahren – und

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