Solidarität mit Frauenfeinden – die Linke hat sich komplett verrannt

Solidarität mit Frauenfeinden – die Linke hat sich komplett verrannt

Die Linke spricht kulturfremden Männern unter dem Deckmantel des «Antirassismus» die Verantwortung für ihr Handeln ab. Das Verhalten unserer einheimischen Männer wird hingegen mit schärferen Massstäben gemessen. Leidtragende sind die Frauen.

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von Nicole Ruggle am 15.6.2021, 04:57 Uhr
Bild: Shutterstock
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Mehrmals musste ich in meinem Leben schon auf einem Polizeiposten sitzen, um eine Strafanzeige einzureichen. In sämtlichen Fällen war der Täter Ausländer oder Secondo.
Und ich bin bei weitem keine Ausnahme. Sich als Frau im öffentlichen Raum zu bewegen, wird – aus eigener Erfahrung - zunehmend zum Spiessroutenlauf. Herabwertende Sprüche von aggressiven Jugendlichen in Trainerhosenmode gehören inzwischen zur Alltagserfahrung vieler Frauen. Bahnhöfe werden zum Risikogebiet: Man meidet sie. Nach Einbruch der Dunkelheit getrauen sich viele Frauen nicht mehr allein auf die Strasse. Auch mit dem Partner an der Hand ist man längst nicht mehr sicher.

Nicht mehr sicher im eigenen Land
Einer meiner Strafanzeigen richtete sich gegen einen Afrikaner, der mich mitten in Chur auf offener Strasse – im Beisein meines Partners – begrapschte (die Weltwoche berichtete). Nachdem er von diesem lautstark zur Rechenschaft gezogen wurde und die Polizei informiert war, nahm der Täter die Beine in die Hand und flüchtete.
Kein neues Phänomen in der Bündner Hauptstadt.
2010 wird eine junge Frau von vier Tamilen im Churer Ausgangsviertel umzingelt, niedergeschlagen, sexuell missbraucht. Das Opfer leidet noch heute unter dem Trauma, wie der Beobachter jüngst berichtete. 2014 attackiert ein Äthiopier einen sehbehinderten Mann am Bahnhof Chur, kurz nach seiner Verhaftung wird er wieder auf freien Fuss gesetzt. Er schlägt (am selben Tag) wahllos auf den nächsten Bürger ein. 2016 werden drei Eritreer wegen Schändung verurteilt: Sie missbrauchten zu dritt eine junge Frau sexuell. Im Volksmund nennt man das auch «Gruppenvergewaltigung». Tatort: Wieder der Bahnhof Chur. Die Liste liesse sich endlos fortsetzen.
Viele Frauen meiden inzwischen bewusst diese Umgebung. Und nicht nur diese.

Überall im Land ist es dasselbe. Bahnhöfe, Parkanlagen, öffentliche Verweilplätze. Man kann sich als Frau nicht mehr frei bewegen, ohne die latente Furcht, angepöbelt, beleidigt oder begrapscht zu werden.

Pauschalisierende und rassistische Linke
Nun würde man denken, die politische Linke müsste bei solchen Schreckensmeldungen eigentlich die Wände hoch gehen. Mitnichten. Aber: Sie verbrüdert sich mit den Tätern und lässt diese unter ihrer ideologischen Schirmherrschaft munter weiter Frauen belästigen.
So versammelten sich im März dieses Jahres in unserem Nachbarland (Österreich) 90 Aktivisten der Organisation «Bleiberecht für alle» zu einem Sitzstreik, um die Abschiebung von verurteilten Straftätern nach Afghanistan zu verhindern.
Unter den rund 50 verurteilten Personen befanden sich zwölf Afghanen, die u. A. wegen schwerer Körperverletzung, schweren Raubes, sexueller Belästigung, gefährlicher Drohung und Suchtmitteldelikten rechtskräftig verurteilt waren.
Solche Vorkommnisse kompletter ideologischer Verblendung gibt es auch in der Schweiz zu genügend.

Denn: Während der europäische Mann punkto politischer Korrektheit tagtäglich auf Eierschalen gehen muss, lässt man Männern aus ausländischen Kulturen alles durchgehen.

Oder: Wenn Hans-Ueli aus der SVP einen derben Stammtischspruch klopft, ist er ein Sexist und gehört mit der Fackel durchs Dorf gejagt. Wenn Männer aus fremden Kulturen auf offener Strasse Frauen belästigen und beschimpfen, wendet sich die Linke wie ein kleines Kind ab, bedeckt Augen und Ohren und ruft ganz laut: «Alles gar nicht wahr! Alles Rassismus!».
Der politisch Rechten, die als einzige den Mut aufbringt, solche Dinge beim Namen zu nennen, wird dann ganz schnell Pauschalisierung und mangelnde Differenzierung vorgeworfen.
Nur: Es verhält sich genau umgekehrt. Die politisch Linke nimmt pauschal alle Migranten, Dunkelhäutige und Kulturfremde in Schutz. Sie spricht jenen, die keinen Schweizer Pass besitzen, die Reife ab, für ihr Handeln die volle Verantwortung zu übernehmen. Aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer Nationalität.
Im Klartext: Ausländer sind in den Augen der Linken weniger mündig als Schweizer Bürger, weil ihre Urteilsfähigkeit aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes offenbar nicht ausreiche, die Konsequenzen ihrer Taten abzuschätzen. Rassismus in Reinform.

Das Bedürfnis der politisch Korrekten, ihr narzisstisches Ego durch Modebewegungen wie Antirassismus- und Antisexismus aufwerten zu wollen, wiegt demnach schwerer als das Bestreben, die sexuelle Integrität und die Würde unserer Frauen schützen zu wollen.

Diese wird aber nicht durch politische Korrektheit oder durch gespielte Empörung geschützt. Sondern durch restriktive Asyl- und Migrationsgesetze sowie eine rigoros umgesetzte Ausschaffungspraxis. Damit könnten wir uns übrigens zweidrittel bis dreiviertel sämtlicher verurteilter Vergewaltiger, die laut dem Bundesamt für Statistik Ausländer sind (ergo: nicht im Besitz eines Schweizer Pass), sparen.
Die Linke ist zu dem mutiert, was sie zu bekämpfen vorgibt: Rassisten und Sexisten, die sich ideologisch völlig verrannt haben.
Die Konsequenzen und das resultierende Leid ihrer narzisstisch-infantilen Politik müssen diejenigen tragen, die sie so lautstark zu schützen vorgeben.

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