Schön, spassig, schonungslos und sogar schweinisch (auf die gute Art): Acht Buchtipps aus der Redaktion

Schön, spassig, schonungslos und sogar schweinisch (auf die gute Art): Acht Buchtipps aus der Redaktion

Oft sind es die Weihnachtstage und jene danach, die uns Zeit geben, für uns und unsere Gedanken, in wohliger Stille und entspannter Ambiance. Wenig passt dazu besser als ein Buch. Ein paar Anregungen.

image
von Sebastian Briellmann am 26.12.2021, 05:00 Uhr
Mit einem Buch wird das Leben gleich viel schöner, interessanter, bewegender. Foto: Keystone
Mit einem Buch wird das Leben gleich viel schöner, interessanter, bewegender. Foto: Keystone

Das Leben ist schön!

Michel de Montaigne oder Von der Kunst, das Leben zu lieben.
In der Pandemie haben nicht nur Krankheitserreger Konjunktur. Auch die Schwermut macht sich breit. Nach 20 Monaten Corona-Regime sind wir alle erschöpft, nicht nur die Pflegekräfte.
In so einem Fall braucht es jemanden, der uns daran erinnert, dass das Leben schön ist. Michel de Montaigne, ein Renaissancemensch im besten Sinn und einer der sympathischsten Denker des Abendlandes, ist so einer. Vor knapp 500 Jahren hat er die literarische Form des «Essai» (wörtlich: des Versuchs) erfunden. Diese Essais zu allen möglichen Themen des menschlichen Alltags sind noch heute aktuell und Balsam für die Seele. Eine schöne Auswahl ist unter dem Titel «Von der Kunst, das Leben zu lieben» in der vielgepriesenen deutschen Übersetzung von Hans Stilett erschienen.
Montaigne hatte selber kein leichtes Leben. Gewiss, er lebte auf einem Schloss. Doch in seiner Zeit wüteten abscheuliche Religionskriege. Die Pest zog übers Land, genauso taten es raffgierige Gaunerbanden. Ein schwerer Reitunfall, der frühe Verlust seines engsten Freundes und etlicher naher Angehöriger und schreckliche Nierenkoliken setzten ihm zu und stürzten ihn wiederholt in tiefe Trauer.
Doch Montaigne wurde kein Misanthrop. Das Dunkle lasse den Sinn für die hellen Seiten des Lebens erst schärfen, meinte er. In dem Büchlein begegnet uns ein heiterer Montaigne, der auf der Sonnenseite des Gebirgsmassiv unterwegs ist, das sich Leben nennt. Es ist ein Montaigne, der eine lockere, manchmal auch erfrischend derbe Sprache führt, der das Lachen, das Lesen, das Tanzen sowie Speis und Trank in fröhlicher Gesellschaft empfiehlt und der die Tiere als Lehrmeister betrachtet. Die Tiere, sagt er, «erweisen sich in den meisten ihrer Werke als uns überlegen». Er ruft auf zur Toleranz und verabscheut jede Grausamkeit – sei es gegen Mensch oder Tier. Ein Stück praktische Philosophie und eine ebenso versöhnliche wie geistreiche Lektüre für die zweiten Corona-Weihnachten.
Claudia Wirz
Michel de Montaigne: Von der Kunst, das Leben zu lieben. Übersetzt und ausgewählt von Hans Stilett. Die Andere Bibliothek, 2019 (4. Auflage), 269 S., ca. 20 Fr.

Zum Schwelgen: Kulturgeschichte Italiens

Es gibt sie noch, die Historiker, die Geschichtswissenschaft betreiben, ohne in politischen Aktivismus abzugleiten. Und sie haben etwas zu sagen, im vorliegenden Fall vor allem auch etwas zu zeigen.
Volker Reinhardt, Professor an der Uni Freiburg im Uechtland, legte 2019 eine grossartige Zusammenfassung seiner jahrzehntelangen Forschungen über Italien im Allgemeinen und die Renaissance im Speziellen vor. Das Buch führt den Leser zu den antiken, byzantinischen und arabischen Wurzeln einer für Italien, ja Europa prägenden Epoche und ruft die Vielfalt der Einflüsse in Erinnerung, die sich in der Renaissance niedergeschlagen haben.
Italien war kein Staat, ja kaum eine Idee, sondern Flickenteppich von Stadtstaaten, Fürstentümern, Königshäusern und dem Vatikanstaat. Das Buch enthält 110 Abbildungen, davon fünfzig in Farbe, mit denen es Reinhardt gelingt, seine Geschichte in Geschichten anschaulich zu machen. Reinhardt beschreibt die kulturgeschichtlichen Linien unseres Nachbarlandes bis ins moderne Italien.
Ich verspreche Ihnen: Sie werden Italien nie mehr mit den gleichen Augen sehen. Und sie wollen umgehend ins «Land, wo die Zitronen blühn». Italien wird mit diesem Buch wieder zum Sehnsuchtsort, das es schon einmal war. Fünf Karten helfen bei der Planung des nächsten Aufenthaltes.
Das Werk lohnt sich ganz besonders in diesen etwas morbiden Zeiten, denn zur Renaissance, ja zu Italien überhaupt, auch das kommt im Buch zum Ausdruck, gehört erstaunlich viel Optimismus und Lebensfreude, die wir ganz gut gebrauchen können.
Volker Reinhardt, Die Macht der Schönheit, Kulturgeschichte Italiens, C.H. Beck Verlag, München, 2019, 41 Fr.

«Romeo und Julia», das schlechteste Stück

Wenn die Gegenwart spinnt, lohnt es sich, geistig eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Empfehlenswert, sich von Samuel Pepys entführen zu lassen.
In Zeiten kollektiver Panik wäre man als Lese- lieber eine Versuchsratte in einem Labor. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, angesichts von Coronapanik, Klimakatastrophe und Genderwahnsinn befänden wir uns ohnehin längst in einem weltumspannenden Massenversuch. Wenn die Gegenwart spinnt, lohnt es sich, geistig eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Empfehlenswert, sich von Samuel Pepys entführen zu lassen. In seinem geheimen «Tagebuch» erzählt er herrlich direkt vom Leben Mitte des 17. Jahrhunderts in London.
22.2.1667: «Einladung zum Mittagessen bei Sir W. Penn. Die Tochter war schlampig angezogen, und so hässlich, wie man sich nur denken kann. Das Essen erbärmlich, das beste war noch das Silber, das sie von uns ausgeliehen hatten.»
Amüsante Unterhaltung, die sich jederzeit vom Nachttisch nehmen und in homöopathischen Dosen geniessen lässt. Zu Pepys Zeiten gab es noch kein Geschrei nach «Political Correctness» – und die Nachricht, dass auf dem Festland ein König gestorben war, brauchte mehrere Monate, bis sie in London eintraf. Das relativiert unsere Gier nach immer mehr, immer schneller und immer blöder. Dafür hatte Pepys mehr Zeit, die er gerne mit dem Genuss von Kultur ausfüllte.
1.3.1662: «Mit meiner Frau in Romeo und Julia. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe, dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen.»
Samuel Pepys, Tagebuch, Reclam, 1997, 504 Seiten, Preis variiert je nach Ausgabe.

Ein Schweinchen als Fels in der Brandung

Joanne K. Rowling erzählt in ihrem Weihnachtsbuch die Geschichte eines kleinen Jungen, der sich mit gemeinen Mitschülern, Wohnungswechseln, Scheidung, Verlust und Tod konfrontiert sieht.
Jack ist acht Jahre alt. Seine Mum und sein Dad schreien im Wohnzimmer. Ist ein Einbrecher im Haus? Jack schleicht sich aus dem Bett und die Treppe hinunter. Er sieht noch, wie Dad die Türe zuknallt, hört den Motor des Autos. Mum weint. Einige Tage später erklären sie ihm, dass sie sich nicht mehr lieben. Jack nimmt das zur Kenntnis. Lässt sich nichts anmerken.
Aber in seinem Zimmer, allein unter seinen unzähligen Bettdecken, drückt Jack DP an sich und weint. DP ist «Dur Pig» (in der deutschen Fassung «Swein») und heisst so, weil Jack als kleiner Junge «the Pig» nicht richtig aussprechen konnte. Joanne K. Rowling, die Erschafferin der Harry-Potter-Welt, beschreibt ihn in ihrem neuen Buch «The Christmas Pig» so: «Dur Pig ist ein kleines Kuscheltier-Schwein aus dem gleichen Material wie ein weiches Handtuch. Er hat kleine Plastikbohnen in seinem Bauch, welche es spassig machen, ihn zu werfen. Seine weichen Schweinsfüsse haben genau die richtige Grösse, um sich eine Träne abzutrocknen.»
Rowling, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, erzählt in ihrem Weihnachtsbuch die Geschichte eines kleinen Jungen, der sich mit gemeinen Mitschülern, Wohnungswechseln, Scheidung, Verlust und Tod konfrontiert sieht und als einzigen Fels in der Brandung sein Schwein hat, das ihn versteht und ihm zuhört – bis es in der Nacht vor Weihnachten verloren geht.
Dann macht sich Jack auf eine Reise in eine Welt, wo die verlorenen Dinge leben. Verlorene Schlüssel, Ohrringe, Rollschuhe und Kuscheltiere. Wo sie sprechen und fühlen und wo ein böses Ding namens «Loser» diese Welt der verlorenen Sachen regiert und gerne Spielzeuge frisst. Jack will seinen besten Freund DP retten – ausgerechnet zusammen mit seinem nervigen Ersatz-Kuscheltier «Christmas Pig».
Eine herzerwärmende Kindergeschichte über das Abenteuer eines kleinen Jungen und der grossen Liebe zu seinem Schwein.
J.K. Rowling, The Christmas Pig, Illustrationen von Jim Field, Originalfassung: 312 Seiten, 33.90 Fr.

Die Seele stirbt nicht

Packende Schilderungen über Nahtod-Erlebnisse, für die es handfeste Belege gibt.
Es war irritierend, was die Amerikanerin Pamela Reynolds 1991 erlebte. Sie musste wegen eines gefährlichen Aneurysmas im Gehirn operiert werden. Ihr Körper war auf 27 Grad hinuntergekühlt und der Blutfluss durch ihren Kopf vorübergehend gestoppt worden. Sie war klinisch gesehen tot.
Reynolds hatte während der Operation eine Nahtod-Erfahrung. Sie fand sich ausserhalb des Körpers wieder und konnte das Geschehen von der Zimmerdecke aus verfolgen.
Nach dem Operation war sie in der Lage, im Detail zu beschreiben, wer welche Instrumente benutzt und wer was gesagt hatte – obwohl ihr Gehirn während der fraglichen Zeit nachweislich keine Aktivität gezeigt hatte. Die Ärzte waren schockiert.
Es sind über hundert solche Begebenheiten, die Vertreter der «International Association of Near-Death Studies» in einer systematischen Recherche zusammengetragen haben. In allen Fällen, die sie im Buch «The Self Does Not Die» (etwa: «Die Seele stirbt nicht») akribisch schildern, geht es um Nahtod-Erlebnisse, für die es handfeste Belege gibt.
Ein Teil der beinahe Verstorbenen konnte nach der Rückkehr ins Leben die Aktionen zu ihrer Rettung genau wiedergeben oder detailliert schildern, was andere Menschen während der Zeit ihres Fast-Todes gemacht oder gedacht haben. Andere konnten sich ihren Angehörigen, die an einem anderen Ort waren, mitteilen, oder wurden nach ihrer Rettung auf unerklärliche Weise plötzlich gesund.
Die Autoren haben konsequent nur Schilderungen berücksichtigt, in denen die Nahtod-Erfahrungen von Ärzten, Angehörigen oder Aussenstehenden bestätigt worden sind. Die Sammlung entwickelt eine hohe Beweiskraft und lässt im Prinzip nur einen Schluss zu: Es muss ein Bewusstsein geben, das unabhängig vom Gehirn existiert. Fesselnde Lektüre auf englisch.
Titus Rivas, Anny Dirven, Rudolf Smit: «The Self Does Not Die: Verified Paranormal Phenomena from Near-Death Experiences»; IANDS Publication, 2016, 17.66 Euro. Erhältlich über Amazon.

«Das blutige Rot der Scheiterhaufen ist immergrün»

Das Buch «Über das Verbrennen von Büchern» versammelt vier Schriften Kästners über das Phänomen der politischen Zensur. Ist es wirklich so einfach, Bücher zu vernichten?
10. Mai 1933: Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels lässt auf dem Berliner Opernplatz verbotene Bücher verbrennen. Studenten in SA-Uniformen schreiten guten Mutes voran. Lastwagen voller Literatur werden durch die Nazis herangekarrt. Kronzeuge der Tat wird niemand Geringeres als der deutsche Schriftsteller Erich Kästner. Ohnmächtig sieht er zu, wie seine eigenen Werke Opfer der Flammen werden. «Der Mord, der sie an diesem Abend begingen, war zugleich ein vordatierter Selbstmord», wird Kästner 1947 den blauäugigen Mitläufern vorwerfen.
Das Buch «Über das Verbrennen von Büchern» versammelt vier Schriften Kästners über das Phänomen der politischen Zensur. Kästner fragt sich, ob es wirklich so einfach sei, Bücher zu verbrennen: «Mit so plumpen, gemeinen Massnahmen könnten Bosheit und Dummheit triumphieren?» Er kommt zum Schluss: Mit solchen Methoden könne man zwar ein Volk vernichten, Bücher aber nicht. Jahre nach genannter Schandtat hätten ihm Studenten erzählt, dass diese heimlich Bücher aufgehoben und unter ihren Uniformen versteckt hätten.
Scheiterhaufen, schreibt Kästner weiter, seien die historischen Schnitt- und Brennpunkte der Geschichte der Freiheit. Diese sei auch immer eine Geschichte der Unterdrückung. «Seit Bücher geschrieben wurden, wurden Bücher verbrannt», resümiert der Literat. Das blutige Rot der Scheiterhaufen sei immergrün.
Kästner warnt, dass «die Flammen dieser politischen Brandstiftung sich nicht löschen liessen». Sie würden weiterzüngeln, um sich fressen und ganz Europa in verbrannte Erde verwandeln. Am bemerkenswertesten ist Kästners scharfer Blick auf die Schuldigen. Ein Doktor der Philosophie sei es gewesen, der die Studenten aufforderte, höchstselbst den deutschen Geist zu verbrennen. Die akademische Jugend Deutschlands habe den Verrat begangen, nicht «irgendein hergelaufener Raufbold und seine Meute». Man sollte diese Tatsache immer im Hinterkopf behalten.
Erich Kästner: Über das Verbrennen von Bücher. Zürich (2020). Atrium Verlag. 14.90 Franken.

Ein Kühlschrank als Kultobjekt

«Mit dem Kühlschrank durch Irland» von Tony Hawks ist ein Buch voller brüllend komischen, aber realen Anekdoten.
Nichts von dem, was in diesem Buch geschieht, macht auch nur im Entferntesten Sinn. Der Comedian Tony Hawks schildert in «Mit dem Kühlschrank durch Irland» genau das, was der Titel sagt: Er umrundet die grüne Insel mitsamt einem Kühlschrank. Und zwar zu Fuss beziehungsweise per Autostopp.
Die verrückte Aktion war das Ergebnis einer Wette im Suff. Hawks hatte sich dafür immerhin das richtige Land ausgesucht. Die Iren lieben schräge Vögel und absurde Ideen und vor allem: Gute Geschichten. Auf seiner Reise avanciert der Kühlschrank zum Kultobjekt. Er wird in einem Kloster gesegnet, ein Pubbesitzer geht mit ihm surfen (mit dem Kühlschrank, nicht mit Hawks), und als eine Fähre ausfällt, wird sogar das Verteidigungsministerium eingeschaltet, weil nun nur noch ein Helikopter helfen kann. Das Buch ist voll von brüllend komischen – aber realen – Anekdoten, und ganz nebenbei blickt man tief in die Seele der Iren.
Tony Hawks mag seine Wette am Morgen danach bereut haben, aber inzwischen hat das Roadtrip-Buch die 29. Auflage erreicht, der Wetteinsatz zahlte sich schliesslich also doch noch aus. Kurzerhand pokerte er Jahre später wieder hoch und wettete, er könne jeden Spieler der Moldauischen Fussballnationalmannschaft besiegen – auf dem Tennisplatz. Daraus resultierte das Buch «Matchball in Moldawien».
Tony Hawks, Mit dem Kühlschrank durch Irland, Goldmann, 2000, 384 Seiten, ab 12.40 Fr.

Entzauberung des Elfenbeinturm-Establishments

Sahra Wagenknechts «Die Selbstgerechten» zeigt eindrücklich auf, wie sehr sich Linksliberale von der Lebenswirklichkeit ihrer früheren Wählern entfernt haben.
Man mag es fast schon ausblenden während der Lektüre, aber es gibt sie natürlich noch, die grossen Unterschiede in der Weltschanschaaung einer Sahra Wagenknecht und jener, die als bürgerlich-liberal (ein leider immer mehr verschwimmender Begriff) gilt – besonders auffällig wird das, wenn sie über ausser Kontrolle geraten Finanzmärkte schimpft oder auch über den «globalisierten Kapitalismus». Bekannt ist auch die Klage, dass die Armut immer mehr zunehme.
Man sollte, dies ein Eindruck, der sich mit jeder gelesenen Seite verfestigt, wieder häufiger über solche Behauptungen sprechen, und ja, unbedingt auch streiten – aber der Diskurs, die Themenpalette hat sich verändert (und nicht unbedingt zum Guten), gerade im linken Spektrum, wie Wagenknechts Bestseller «Die Selbstgerechten» wunderbar nachweist.
Scharfsinnig, entlarvend, manchmal vielleicht ein bisschen verallgemeinernd, aber immer schonunglos: Wagenknecht, eine der klügsten linken Denkerinnen im deutschsprachigen politischen Spektrum, zeigt auf, wie sehr sich Linksliberale von ihren einstigen Wählern entfernt haben, hoch oben im Elfenbeinturm, wo Gendertugenden und Geschlechtsidentitäten und teure Bio-Kost wichtiger sind als Arbeitsmarktentwicklung oder Zuwanderung.
Wagenknecht, der wegen ihres Buches der Parteiausschluss aus der Linken droht, legt die Missstände, auf beklemmende Weise, aber stets fulminant dar; scheinbar ohne Angst vor dem sogenannten «Applaus von der falschen Seite», ohne Rücksicht auf die Entwicklungen in ihrer Partei.
Alle sollten dieses Buch lesen, aber gerade jene, die nun zetern und keifen, wenn sie nur schon den Namen Wagenknecht hören, täten gut daran, sich zu fragen: Hat Wagenknecht womöglich mit vielem recht?
Sahra Wagenknecht: Die Selbstgerechten. Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt. Campus, Frankfurt. 345 Seiten. 39.90 Fr.

Mehr von diesem Autor

image

Fake News: Hauptsache, der Täter ist ein Jude?

Sebastian Briellmann21.1.2022comments
image

Zürich im Fokus: Wahlen, Linksrutsch, Dekadenz, Denunziantentum

Sebastian Briellmann18.1.2022comments

Ähnliche Themen