Reiner Eichenberger: «Man hätte unserem Gesundheitssystem mehr zutrauen sollen»

Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger zieht nach zwei Jahren Coronapolitik Bilanz und legt auch offen, wo er selber falsch gelegen ist. Zudem zeigt er auf, weshalb es so schwierig ist, das ökonomische Konzept der negativen externen Effekte auf die Pandemie anzuwenden.

image 13. April 2022, 04:00
Reiner Eichenberger ist nach wie vor von der Richtigkeit der Strategie der kontrollierten Durchseuchung mit der Nutzung der Immunität überzeugt: «Der Vorschlag braucht kurzfristig Geld sowie medizinische Ressourcen, bringt dafür aber mehr Freiheit und längerfristig grosse Einsparungen und Entlastungen.»
Reiner Eichenberger ist nach wie vor von der Richtigkeit der Strategie der kontrollierten Durchseuchung mit der Nutzung der Immunität überzeugt: «Der Vorschlag braucht kurzfristig Geld sowie medizinische Ressourcen, bringt dafür aber mehr Freiheit und längerfristig grosse Einsparungen und Entlastungen.»
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Als wohl der erste namhafte Ökonom hat sich Professor Reiner Eichenberger (siehe Textkasten unten) im März 2020 öffentlich kritisch zur Pandemiepolitik des Bundesrats geäussert und eigene Empfehlungen abgegeben. Heftig umstritten war seine «Strategie der kontrollierten Durchseuchung». Aber auch im weiteren Pandemieverlauf hat sich Eichenberger immer wieder zu Wort gemeldet, so etwa als Mitautor des im Februar 2022 erschienenen Buches «Der Corona-Elefant», das von Konstantin Beck, Andreas Kley, P

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