Österreich: «Neutralität light» mit Tücken

Neutralität kann für einen Staat Segen und Fluch sein. Das hat die Schweiz dieser Tage zu spüren bekommen. Österreich setzt schon lange auf eine eher lockere Form der Neutralität. Dafür sinken nun die Chancen unseres Nachbarn, zum offiziellen Vermittler im Konflikt zu werden.

image 3. März 2022, 10:00
Die damalige österreichische Aussenministerin Karin Kneissl schenkt Wladimir Putin an ihrer Hochzeit einen Tanz. (Bild: Keystone)
Die damalige österreichische Aussenministerin Karin Kneissl schenkt Wladimir Putin an ihrer Hochzeit einen Tanz. (Bild: Keystone)
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Seit dem 26. Oktober 1955 ist Österreich offiziell ein neutrales Land. Damals zogen die letzten Besatzungstruppen ab, ein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg. Zehn Jahre später wurde dieses Datum sogar zum Nationalfeiertag erhoben. Gelegentlich wurde der neutrale Status auf die Probe gestellt, vor allem im Kalten Krieg. Beim ungarischen Volksaufstand 1956 und dem Prager Frühling 1968 war Österreich eine Zufluchtsstätte für Flüchtlinge. Das Land nahm sie in grosser Zahl auf und kritisierte gle

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