Organspenden: Datenschützer lässt Stimmbürger zappeln

Im Januar hat SRF aufgedeckt, dass das nationale Organspenderegister nicht sicher ist. Der Bericht des Datenschützers zu den Mängeln erscheint aber erst nach der Abstimmung über das Transplantationsgesetz. Die Stimmbürger werden im Unklaren gelassen.

image 9. Mai 2022, 04:00
Keine Informationen über die Mängel beim Organspenderegister vor der Abstimmung: Adrian Lobsiger, Eidgenössischer Datenschützer. Bild: Keystone
Keine Informationen über die Mängel beim Organspenderegister vor der Abstimmung: Adrian Lobsiger, Eidgenössischer Datenschützer. Bild: Keystone
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Der Eidgenössische Datenschützer Adrian Lobsiger bestätigt es: Sein Bericht zu den Datenschutzproblemen beim Nationalen Organspenderegister erscheint bewusst erst nach der Abstimmung über die Einführung der Widerspruchslösung beim Organspenden. «Das Ergebnis der Volksabstimmung vom 15. Mai ist unserer Ansicht nach ein wesentlicher Bestandteil unseres Verfahrens zur Ermittlung des Sachverhalts», schreibt der Sprecher von Lobsiger auf Anfrage.

Mehr von diesem Autor

image

Epileptiker, Drögeler und Demente

19.5.2022
comments4

Ähnliche Themen