«Nur 230 Afghanen aufnehmen? Das ist eine Schande» – «Wie viele dann? 1000, 10 000? Du spielst Gott»

«Nur 230 Afghanen aufnehmen? Das ist eine Schande» – «Wie viele dann? 1000, 10 000? Du spielst Gott»

Friendly Fire nach den Ferien: Was als sanfter Beginn gedacht war, geriet aufgrund der Aktualität zu einem leidenschaftlichen Streit. Laura Zimmermann glaubt, die Schweiz könnte und müsste jetzt mehr Flüchtlinge retten; Markus Somm hält diese Spontanforderung für emotional und populistisch.



Es mache keinen Sinn, wahllos Leute in den Westen zu holen, denn, wen immer wir in die Schweiz fliegen, es ist Willkür.

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Laura kann mit dieser kleinlichen Haltung wenig anfangen, und regt sich besonders über die freisinnige Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf, die bloss 230 Flüchtlinge – allesamt Mitarbeiter der Schweiz in Afghanistan – akzeptieren will. «Ist das liberal?»Einig sind sich die beiden allerdings darüber: Selten hat eine US-Regierung einen Abzug dilettantischer vollzogen als die Administration Biden. Laura ist enttäuscht, Markus nicht überrascht. Götterdämmerung in Washington D.C.Friendly Fire: Immer Streit, nie Hass, sondern Freude am besten Argument. So debattiert man heute.

August 19, 2021

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