Lufthygiene: Weltfremde Vorgaben

Lufthygiene: Weltfremde Vorgaben

Die Schweiz hat bereits so gute Luft wie kaum ein anderes Land. Trotzdem sollen die Schadstoff-Grenzwerte weiter sinken – auf Geheiss der Weltgesundheitsorganisation. Die Vorgaben in Sachen Luftreinhaltung laufen Gefahr, ins Absurde abzudriften.

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von Alex Reichmuth am 11.10.2021, 04:00 Uhr
Karikatur:  Jürg Kühni
Karikatur: Jürg Kühni
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Die Geschichte der Schweizer Luft ist eine Erfolgsstory. Noch in den 1980er-Jahren befürchtete man, dass wegen der vielen Schadstoffe in der Luft der Wald stirbt. Doch seither hat die Belastung durch Schwefeldioxid, Stickoxid, Feinstaub und andere schädliche Substanzen markant abgenommen. Die Schweiz hat bleifreies Benzin eingeführt, den Katalysator vorgeschrieben, Feuerungskontrollen durchgesetzt, den Partikelfilter für Dieselfahrzeuge eingeführt und viele weitere Massnahmen zur Luftreinhaltung

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