Kirchensteuer für Unternehmen: Sind die Firmen an der Arbeitslosigkeit schuld?

Dass sich die Wirtschaft von ihr entfremdet hat, liegt auch am Selbstverständnis der Kirchen. Sie steht den Schwachen bei, Erfolg und Reichtum sind dagegen suspekt. Das Hauptproblem ist aber nicht das Geld. Der Aderlass der Mitglieder blutet die Gemeinden aus und führt zu einem Traditionsabbruch.

image 6. Oktober 2021, 12:30
Für viele nicht nur eine ästhetische Zumutung: Abstimmungsplakat für die Konzernverantwortungsinitiative im November 2020 vor einer reformierten Kirche im Kanton Waadt. 
Bild: Keystone
Für viele nicht nur eine ästhetische Zumutung: Abstimmungsplakat für die Konzernverantwortungsinitiative im November 2020 vor einer reformierten Kirche im Kanton Waadt. Bild: Keystone
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Für die einen ist sie ein ordnungspolitisches Ärgernis, für die anderen Ausdruck der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung der Wirtschaft. Die Rede ist von der Kirchensteuer für juristische Personen, also für Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung usw. Es geht dabei um viel Geld – im Kanton Zürich waren es im Jahr 2020 immerhin 140,4 Millionen Franken, die an die Kirchgemeinden der drei kantonalen kirchlichen Körperschaften (Evangelisch-reformiert, Römisch-katholisch, Chr

Mehr von diesem Autor

image

Wochenschau 17/2022

28.4.2022
comments3
image

Eine kleine Ehrenrettung für den Fax

28.4.2022
comments7
image

Reiner Eichenberger: «Man hätte unserem Gesundheitssystem mehr zutrauen sollen»

13.4.2022
comments18

Ähnliche Themen