In meinem Städtchen läuft etwas schief

Bei jedem neuen Aufenthalt in meinem mittelitalienischen Städtchen ereilt mich eine Hiobsbotschaft: Jetzt hört auch der Elektriker auf, der mir die Glühbirne ersetzt. Er findet keinen Nachfolger. Der studiert wohl gerade in Rom – und ist danach vermutlich arbeitslos.

image 15. Oktober 2021, 10:00
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Erst stand die Beiz leer, weil unsere Wirtin Santina – auch pandemiebedingt – aufgegeben hatte. Die Bäckerin und die Kioskfrau hatten Glück und fanden vorerst eine Nachfolge. Hoffentlich überdauern diese wichtigen Dienstleister, die eine Kleinstadt am Leben erhalten, nachdem das kleine Lebensmittel-Lädeli schon vor Jahren geschlossen hatte. Der Besitzer des Veloladens, der mir vor Jahren ein Rennvelo verkaufte, erklärte schon damals, dass sein Geschäft schliessen werde, wenn er mal aufhöre. Auf

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