Ignazio Cassis erleichtert: Neuer Ansprechpartner bei der EU für die Schweiz!

Ignazio Cassis erleichtert: Neuer Ansprechpartner bei der EU für die Schweiz!

Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit Brüssel hatte die Schweiz keinen offiziellen Ansprechpartner mehr bei der EU. Nach intensiver Suche in der EU-Schaltzentrale ist Aussenminister Cassis fündig geworden und hat die erfahrene Deutsche Reinigungsfachkraft Helga aus dem Hut gezaubert.

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von Claude Catsky am 30.7.2021, 07:00 Uhr
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Es wurde viel darüber spekuliert, wie lange die EU der Schweiz noch die kalte Schulter zeigen wird. Nun die unerwartete Wende. Aussenminister Cassis zeigte sich sichtlich erleichtert, ja fast euphorisch, dass die Schweiz nun wieder als gleichberechtigter Partner und auf Augenhöhe in den erneuten Dialog mit der EU treten könne. Er ist bereits mit seiner neuen zuständigen Ansprechpartnerin Helga, langjährige Verantwortungsträgerin in der Abteilung für Inneres im EU-Kommissionsgebäude, zu informellen Gesprächen zusammengetroffen, um die allgemeine Weltlage zu erörtern und ein paar Dinge zu bereinigen. Helga ist mit den Mitgliedern der EU-Kommission praktisch täglich in Kontakt und geht im Hauptsitz der EU-Kommission ein und aus.
In einer ersten Stellungnahme liess sie verlauten, dass es in beiderseitigem Interesse sei, intensiv und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, nötigenfalls mit Hilfe von Ammoniak, nach sauberen und konstruktiven Lösungen zu suchen. Die Zeit der schmutzigen Geschäfte sei nun endgültig vorbei. "Ich bin überzeugt, dass wir mit dem bestehenden bilateralen Weg und auf der Basis unserer freundnachbarschaftlichen Beziehungen und aufgrund unserer gemeinsamen wirtschaftlichen und sozio-ökonomischen sowie ökologischen Interessen und in gegenseitigem Respekt, aufbauend auf unseren gemeinsamen, gesellschaftlichen wie ethischen Wertvorstellungen, einen neuen, kohärenten Weg im Sinne der Kontinuität finden werden, wie wir die Zukunft zusammen gestalten und die Vergangenheit hinter uns lassen können", so die Deutsche Reinigungsfachkraft.
Ignazio Cassis' neueste Initiative darf also durchaus als erster Teilerfolg gewertet werden. Bleibt zu hoffen, dass in der EU-Schaltzentrale wegen der Schweiz-Frage nicht bald schon wieder die Kacke am Dampfen ist.

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