Bonny-Stiftung

Freiheitspreis für drei liberale Blogger

image 1. September 2022, 16:24
Die Preisträger und Jérémie Bongiovanni, Nicolas Jutzet und Diego Taboada und Laudator Beat Brechbühl. (Bild: Maria-Rahel Cano)
Die Preisträger und Jérémie Bongiovanni, Nicolas Jutzet und Diego Taboada und Laudator Beat Brechbühl. (Bild: Maria-Rahel Cano)
Die Bonny Stiftung für die Freiheit ehrt Jérémie Bongiovanni, Nicolas Jutzet und Diego Taboada für ihren Einsatz zugunsten der Freiheit. Die drei Jungunternehmer lancierten 2019 Liber-thé – eine französischsprachige, liberale Medienplattform, wo Freiheit grossgeschrieben wird.
Es sei die Zivilcourage, welche den Stiftungsrat überzeugt habe, sagte Vizepräsident Beat Brechbühl in seiner Laudatio. Die drei Gründer von Liber-thé aus der Romandie hätten ein «feu sacré», ihre Firma sei «Social Entrepreneurship at it’s best», weil sie aus sozial diversen Schichten stammten und ein gemeinsames Ziel verfolgten.

«Schlummernde Liberale wecken»

Mit dem Preis werde aber auch das Miliz-Engagement von jungen Menschen für den Wettbewerb der Ideen und die politische Bildung ausgezeichnet. Brechbühl hob den Mut des Gründertrios hervor, es einfach zu versuchen und ihre eigene Generation mit einem neuen Medium anzusprechen, «schlummernde Liberale zu wecken» und damit die Geschichte des Erfolgsmodells Schweiz weiterzutragen.

«Es braucht heute kreative und initiative Köpfe, die die Zukunft des Schweizer Erfolgsmodells mit ihren eigenen Ideen gestalten wollen, statt sich vom Wohlfühlstaat durchs Leben schaukeln lassen.»

Beat Brechbühl, Vizepräsident Bonny-Stiftung


Mit der diesjährigen zehnten Preisverleihung geht die Bonny-Stiftung neue Wege. Bis jetzt wurden vor allem ältere Herren für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. «Unser Preis soll breiter werden», sagte Brechbühl. «Er soll vermehrt auch Förderunterstützung für junge Menschen sein, die sich mit Herzblut und Unternehmergeist für eine liberale Gesellschaft einsetzen.» Es brauche heute kreative und initiative Köpfe, die die Zukunft des Schweizer Erfolgsmodells mit ihren eigenen Ideen gestalten wollen, statt sich vom Wohlfühlstaat durchs Leben schaukeln lassen, so Brechbühl.
Die Preisverleihung fand in Bern vor 450 geladenen Gästen statt. Der seit 2013 jährlich verliehene Preis für die Freiheit ist mit einem Preisgeld von 100‘000 Franken dotiert. Vergangene Preisträger sind unter anderem Altbundesrat Kaspar Villiger, Unternehmerin Franziska Tschudi Sauber, Locarno Filmfestival Präsident Marco Solari und die Professoren Peter Gomez, Suzette Sandoz und Silvio Borner.

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