Filmgesetz: Lieber Missenmassaker als Bachelorette

Inländische TV- und Streaminganbieter wehren sich gegen das Gesetz, weil sie schlechter gestellt würden. Sie dürften weder Werbung für Schweizer Filme noch Eigenproduktionen ihrer Filmquote anrechnen lassen. Das sei richtig, sagen die Befürworter.

image 3. Mai 2022, 12:30
Nicht förderungswürdig: Yuliya Benza, die Hauptfigur der aktuellen Staffel der Kuppelshow «Die Bachelorette» auf 3+. (Bild: zvg)
Nicht förderungswürdig: Yuliya Benza, die Hauptfigur der aktuellen Staffel der Kuppelshow «Die Bachelorette» auf 3+. (Bild: zvg)
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Mit dem Filmgesetz sollen ausländische Anbieter dazu verpflichtet werden, vier Prozent ihres Umsatzes für Schweizer Filme auszugeben. Weil inländische Anbieter das schon heute müssen, finden die Befürworter, dass damit «gleich lange Spiesse für alle Anbieter» entstünden (Link). Schon im Parlament war das ein wichtiges Argument (Link). Doch ausgerechnet die inländischen Sender und Streaminganbieter wehren sich gegen das Gesetz. Wieso?

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