Fast alles ausser gewöhnlich

Fast alles ausser gewöhnlich

Überraschend schnell hat Suzuki praktisch die ganze Verkaufspalette hybridisiert. Alle Modelle tragen bis auf wenige Topmodelle auf der Energieplakette ein «A». Bleiben aber – mit Ausnahmen – aussergewöhnlich.

image
von Jürg Wick am 21.7.2021, 14:02 Uhr
Mit dem Across können auch bestens Verdienende Suzuki treu bleiben.
Mit dem Across können auch bestens Verdienende Suzuki treu bleiben.
Eine Ausnahme stellt das jüngste Mitglied der Modell-Familie namens Swace dar. Ein profaner Kombi, mit 1,8 Liter-Motor, hybridisiert, inklusive stufenloser Automatik. Der momentan einzige Suzuki im automobilen Mainstream. Wer ihn fährt, stellt aber rasch einmal fest, dass der Swace doch irgendwie einzigartig ist. Gelassen und unaufgeregt fahren, ist sein Ding, unterstützt von einer ausgeprägt komfortablen Fahrwerksabstimmung. Trotz stattlichen Aussenmassen (LxBxH: 466x179x146) und riesigem Ladeabteil bis 1232 Liter, ist der Swace in der Emissionskategorie A angesiedelt und ab Fr. 34 000.- zu haben.
In seinem Windschatten steht der gleichfalls zusammen mit Toyota entwickelte Across 4x4 Plug-in Hybrid zum untypisch hohen Verkaufspreis von rund 58 000 Franken: Schliesslich möchte man gewonnene und zufriedene Suzuki-Kunden nicht verlieren, wenn es karrieremässig ungebrochen aufwärts geht. Die Ausstattung lässt sich einfach beschreiben: Sie ist vollständig. Und mit Bezug auf die in Mode geratenen unrunden und kantigen Lenkräder: Es gibt Dinge, die kann man nicht verbessern, z.B. ein rund-rundes Lenkrad wie im Across.
image
Provokation on Wheels; Suzuki Ignis.
Dann die Aussergewöhnlichen, angefangen beim fünftürigen Ignis bereits ab Fr. 18 490.-, der mit seinem kantigen Styling und weniger als vier Metern Aussenlänge vier Personen locker durch die Stadt bringt, und gegen Aufpreis auch als 4x4 oder mit Automatik verfügbar ist. Eine formale Provokation on Wheels; ein klares Statement gegen das automobile Establishment.

Dauerbrenner Swift

Ruhmreich und stark gehört der Swift seit 1983 zum Portfolio von Suzuki. Immer eine Spur kompakter als die Konkurrenz ohne Raumeinbusse, früh schon auch mit Automatik oder mit Allradantrieb und neu durchgängig in der Emissionskategorie A positioniert.
image
Swift; so klein und schon alle Assists inkludiert.
Einen hybridisierten Swift mit 1,2 Liter-Benzin-Motor gjbt es ab 19 000 Franken, die Top-Version Hybrid kostet mit Automatik Fr. 23 000.-, als 4x4 Fr. 24 000.-. Darüber hinaus wird das Sport-Modell Swift Sport Hybrid mit 1,4 Liter-Turbobenzinmotor für Fr. 26 000.- offeriert, welches speziell in den Bergkantonen Graubünden und Wallis auf grosse Resonanz gestossen ist. In den Swift-Preisen sind die neuesten Assistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung, Spurwechselassist, Notbremssystem mit Kollisionswarner, Spurhalte- und Spurleitassistent sowie der adaptive Tempomat aufpreisfrei inkludiert.
Zum Jubiläumsjahr gibts neben dem attraktiven 0,4 % Leasing für Kunden auch noch Neuheiten: «Wir bieten im Bereich Auto erstmals mit einem Spektrum von 12V und 48V-Mildhybriden, Vollhybriden und Plug-in-Hybriden eine komplett elektrifizierte Personenwagen-Palette an», sagt Stefan Gass, der Managing Direktor von Suzuki Schweiz und leitet so ansatzlos zum Vitara.

Da wo die Schweiz kauft

image
Der Vitara segelt im Mainstream, aber lange bevor Kompakt-SUV`s mainstreamig waren.
Der Vitara repräsentiert die aktuell gefragteste Fahrzeugklasse und dies schon lange bevor es so war. Erstmals kam das Suzuki-SUV bereits 1988 auf den Markt. Dank Hybridisierung startet das richtig geländegängige Sport Utility Vehicle durchgängig mit Allradantrieb in der Emissionskategorie A und gerät als 4x4 inklusive Automatik nicht über Kat. B hinaus. Den Vitara darf man heutzutage als typisches Schweizer Familienauto bezeichnen, obwohl es hinten Platzverhältnisse für mehr als Heranwachsende bietet.

Mehr von diesem Autor

image

Ganz der Alte, völlig neu und doch vertraut

Ähnliche Themen

image

Angela Merkels Versäumnisse – ein Überblick

Pieter Cleppe24.9.2021comments