Entschuldigung, aber es ist Zeit für etwas Optimismus

Entschuldigung, aber es ist Zeit für etwas Optimismus

Beim Blick zurück auf das zu Ende gehende Jahr wird einem schon etwas mulmig. Weniger wegen dem was war, als vielmehr wegen dem, was da kommen mag. Viel besser scheint es nicht zu werden. Vielleicht versüsst die neue Print-Ausgabe Ihren Advent.

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von Ralph Weibel am 3.12.2021, 08:00 Uhr
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Bevor wir nur annähernd das Gefühl haben, die Pandemie könnte irgendwann als Hauptthema aus unseren Köpfen, den Medien und der Politik verschwinden, erreicht uns schon die nächste Hiobsbotschaft. Omikron heisst sie, verspricht noch viel ansteckender zu sein als alle bisherigen Corona-Varianten. Wobei sich ernsthaft die Frage stellt, ob wir die Liste nicht sauber abgearbeitet oder einfach etwas verpasst haben. Zehn Mutationen, von Epsilon bis Xi, haben wir einfach übersprungen.
Das bringt die Ordnung durcheinander. Listen sind da, um sauber abgearbeitet zu werden. Vor allem angesichts des nahenden Todes lohnt es sich, eine solche zu schreiben mit allem, was man gerne noch erledigen hätte wollen. Einer solchen «Bucket-List» widmen wir deshalb einen Schwerpunkt in dieser Ausgabe.
Bei mir steht zuoberst «Entschuldigungen». Bei J. aus Näfels, der meine Texte nicht geistreich findet, und bei der Putzfrau, die ich anharschte, weil sie morgens lüftend mein Büro in einen Kühlschrank verwandelte. Ich sollte ihr besser fürs Leeren des Abfallkübels danken. Generell täte es uns allen gut, unseren angestauten Frust aus den vergangenen Monaten in positive Energie umzuwandeln. Dann kommt der Optimismus wieder zurück. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Festtage.

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