Eine Ehrenrettung für die Briefkastenfirma

Eine Ehrenrettung für die Briefkastenfirma

Die «Pandora Papers» bringen Offshore-Vehikel erneut in Misskredit. Dabei dienen sie nicht nur der Steuervermeidung, sondern einer Vielzahl weiterer legitimer Zwecke. Statt reflexartig Verschärfungen im Kampf gegen die Geldwäscherei zu fordern, sollte beim Regulierungsdschungel angesetzt werden.

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von Peter Kuster am 12.10.2021, 18:00 Uhr
Der Inbegriff einer Anwaltskanzlei in einer Steueroase: Sitz von Mossack Fonseca in Panama. Die Kanzlei stellte 2018 als Folge der geschäfts- und rufschädigenden «Panama Papers» ihre operative Tätigkeit ein. Bild: Keystone
Der Inbegriff einer Anwaltskanzlei in einer Steueroase: Sitz von Mossack Fonseca in Panama. Die Kanzlei stellte 2018 als Folge der geschäfts- und rufschädigenden «Panama Papers» ihre operative Tätigkeit ein. Bild: Keystone
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Am 3. Oktober war es wieder soweit: Ein internationales Journalistenkonsortium publizierte zum dritten Mal Geschichten darüber, wie reiche Privatpersonen (darunter auch einige Politiker) und Unternehmen Offshore-Vehikel einsetzen, um ihre Vermögen zu verwalten. Das Konsortium, dem grosse Mengen an Dokumenten von in sogenannten Steueroasen domizilierten Anwaltskanzleien zugespielt worden waren, tat dies unter dem süffigen Titel «Pandora Papers», eine Alliteration in der Tradition seiner früheren

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