Ein bisschen Markt bei den Tests – Warum nicht auch beim Impfen?

Ein bisschen Markt bei den Tests – Warum nicht auch beim Impfen?

Bei den Tests gilt neu das Verursacherprinzip. Wettbewerb und Kostenwahrheit tragen unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen generell besser und effizienter Rechnung und liefern zudem wertvolle Informationen. Vielleicht hätten sie sogar zu einer höheren Impfquote geführt.

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von Peter Kuster am 13.10.2021, 17:00 Uhr
Als das Testen gewissermassen noch als Bürgerpflicht galt und die Kosten keine Rolle spielten: Testzentrum auf dem Zürcher Kasernenareal im Dezember 2020. Bild: Keystone
Als das Testen gewissermassen noch als Bürgerpflicht galt und die Kosten keine Rolle spielten: Testzentrum auf dem Zürcher Kasernenareal im Dezember 2020. Bild: Keystone
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Seit Montag gilt das Verursacherprinzip: Wer sich einem Coronatest unterziehen will beziehungsweise muss, hat – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Kosten dafür selber zu tragen. Bisher zahlte der Bund 47 Franken pro Antigen-Schnelltest. Der Bundesrat begründete seinen Entscheid im September damit, dass «es nicht Aufgabe der Allgemeinheit ist, die Testkosten für Personen zu übernehmen, die sich nicht impfen lassen».

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