Die dunkle Hinterlassenschaft der Sklaverei. Wie schwer wiegt unsere Schuld?

Zahlreiche Schweizer waren in der Vergangenheit in die Sklaverei verstrickt. Ein Berühmter unter ihnen war David de Pury, Bankier, Milliardär, Sklavenhändler. In seiner Heimatstadt Neuenburg erhielt er eine Statue. Muss sie weg? Anmerkungen zu einem schmerzhaften Thema.

image 26. Juni 2021, 03:02
Ein Arbeiter reinigt die beschmierte Statue von David de Pury. Das Denkmal steht seit 1855 in Neuenburg.
Ein Arbeiter reinigt die beschmierte Statue von David de Pury. Das Denkmal steht seit 1855 in Neuenburg.
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David de Pury steht in Neuenburg nach wie vor auf einem Denkmal an einem schönen Platz, der seinen Namen trägt. Der Mann, 1709 hier geboren und 1786 in Lissabon gestorben, gehört vielleicht zu den bekanntesten Sklavenhändlern der Schweiz, wobei schon dieser Begriff leicht zugespitzt ist: De Pury machte sich nie die Hände schmutzig, indem er etwa selbst Afrikaner eingefangen und nach Amerika transportiert hätte, noch besass er dort eine Plantage und wies seine Leute an, Menschen auszupeitschen. D

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